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Köln: Unbekannter droht Rathaus mit Plastiksprengstoff

Schreiben aufgetaucht  

Bombendrohung gegen Kölner Rathaus laut Polizei unseriös

15.10.2019, 12:05 Uhr | t-online.de , dpa

 (Quelle: Henning Kaiser/dpa)
Köln: Bombendrohung am historischen Rathaus

In Köln ist am Dienstag eine Bombendrohung für das historische Rathaus eingegangen. Die Polizei sperrte das Gebäude daraufhin ab und untersuchte den Vorfall. (Quelle: t-online.de)

Polizeieinsatz: Im historischen Rathaus von Köln ging am Dienstagmorgen eine Bombendrohung ein. (Quelle: t-online.de)


In Köln ist am Dienstag eine Bombendrohung im Rathaus eingegangen, die Polizei und Mitarbeiter beschäftigt hat. In dem Schreiben wurde damit gedroht, Plastiksprengstoff hochgehen zu lassen. Sie stelle sich allerdings laut Polizei als "unseriös" heraus.

Das Rathaus in Köln hat am Dienstagmorgen eine Bombendrohung erreicht. "Am 15.10.2019 (Dienstag) werden Sie im historischen Rathaus um 9 Uhr einen dunklen Sportrucksack in der Nähe des Haupteingangs auffinden", steht in einem Drohschreiben, über das zuerst der "Express" berichtet hatte. "Wenn Sie diesen sehen, schütteln oder heben Sie ihn nicht vom Boden auf."

Der Rucksack sei mit dem Plastiksprengstoff Acetonperoxid (TATP, APEX) gefüllt, dieser werde sich gegen 9.45 Uhr durch einen chemischen Zeitzünder selbstständig aktivieren und dabei das halbe Rathaus samt der Mitarbeiter mit in die Luft reißen, zitiert das Blatt die Drohung.

Polizei zweifelt an Ernsthaftigkeit

"Werdet Ihr diese Drohung nicht ernst nehmen, dann werden Sie sehr viel unschuldiges Blut an den Fingern haben", zitiert die Zeitung weiter. Unterzeichnet sei das Schreiben mit "Cyber Reichswehr".


Die Polizei hat die Bombendrohung inzwischen als nicht ernsthaft eingestuft. Gleichlautende Drohungen seien in der Vergangenheit auch bei einer Stadt in Süddeutschland eingegangen, hieß es. Polizeipräsident Uwe Jacob mahnte am Dienstag in diesem Zusammenhang einen verantwortungsvollen Umgang mit solchen Drohungen an. "Wir nehmen die Gefahr des rechten Terrors sehr ernst und gehen allen Hinweisen sehr gewissenhaft nach", sagte Jacob. 

"Genauso wichtig ist es, Extremisten, die Angst schüren wollen, keine Plattform zu bieten. Beides im Blick zu haben und die Verantwortung für die daraus resultierende Entscheidung zu übernehmen, fordert uns in höchstem Maße."

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