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Großmeister des Malteserordens zu Besuch in NRW

Köln  

Großmeister des Malteserordens zu Besuch in NRW

15.10.2019, 14:35 Uhr | dpa

Großmeister des Malteserordens zu Besuch in NRW. Ein Tischwimpel mit dem Logo der Malteser

Ein Tischwimpel mit dem Logo der Malteser. Foto: Jens Wolf/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Der Großmeister des internationalen Malteserordens hat am Dienstag Nordrhein-Westfalen besucht. Der Italiener führt den klingenden Namen Fra' Giacomo Dalla Torre del Tempio de Sangiunetto. In Pulheim bei Köln reichte der 74-Jährige bei der Maltestertafel Brot an Bedürftige aus. Begleitet wurde er unter anderem von Großkanzler Albrecht Freiherr von Boeselager und vom Großhospitalier Dominique Fürst de La Rochefoucauld-Montbel.

Insgesamt sei der Großmeister sechs Tage in Deutschland und werde in dieser Zeit unter anderem von Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) und Bundespräsident Frank Walter Steinmeier empfangen, teilte der Orden mit. Am Montag hatte er schon ein Hospizzentrum in Duisburg besucht.

"Seit mehr als 900 Jahren engagiert sich der Malteserorden, um das menschliche Leid zu mindern, ungeachtet der Herkunft oder Religion", sagte der Großmeister. "Der Einsatz für Flüchtende ist uns ein besonderes Anliegen."

Der Großmeister betrachtet sich als Staatsoberhaupt des Malteserordens mit Regierungssitz in Rom. Er ist auf Lebenszeit gewählt. Der Malteserorden unterhält diplomatische Beziehungen zu mehr als 100 Staaten.

In Deutschland sind die Malteser vor allem als Hilfsorganisation bekannt. Mehr als 50 000 Menschen engagieren sich demnach ehrenamtlich im Malteser Hilfsdienst. Mit über 35 000 hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sind die Malteser nach eigenen Angaben einer der großen Arbeitgeber im Gesundheits- und Sozialwesen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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