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Karneval in Köln: Unbekannter legt Opfern Kabelbinder um – und zieht zu

Angriffe beim Kölner Karneval  

Unbekannter legt Opfern Kabelbinder um – und zieht zu

13.11.2019, 14:25 Uhr | dpa

Karneval in Köln: Unbekannter legt Opfern Kabelbinder um – und zieht zu. Auftakt Karneval in Köln: In Deutschlands Karnevalshochburgen begann am 11. November um elf Uhr elf die närrische Zeit. (Quelle: imago images)

Auftakt Karneval in Köln: In Deutschlands Karnevalshochburgen begann am 11. November um elf Uhr elf die närrische Zeit. (Quelle: imago images)

Die Karnevalssaison ist eröffnet. In Köln feierten Tausende. Einige schlugen über die Stränge – es kam zu Festnahmen. Zudem gab es mehrere gefährliche Attacken mit Kabelbindern.

Zum Start der Karnevalssaison in Köln hat es mehrere gefährliche Angriffe auf Feiernde gegeben. Ein Unbekannter legte einem Karnevalisten laut Polizeiangaben von hinten einen Kabelbinder um den Hals und zog fest zu. Ein Arzt im Sanitätszelt befreite den 22-Jährigen demnach von dem Plastikband, bevor er Verletzungen erlitt.

Bei ihren Ermittlungen zu der Tat schilderte ein Sanitäter den Kriminalbeamten, dass es am frühen Vormittag einen ähnlichen Fall gegeben habe. Allerdings sei der Kabelbinder dabei locker gewesen. Der Polizei zufolge gab es zudem Hinweise auf zwei weitere Fälle, die jedoch von Zeugen als nicht so gravierend dargestellt worden seien.

Videos werden ausgewertet

Es werde nun geprüft, ob Kameras den Vorfall aufgezeichnet haben, sagte ein Polizeisprecher am Dienstag in Köln. Wie die Polizei weiter mitteilte, wird nun wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt. Eine eingesetzte Ermittlungsgruppe werte DNA- und Fingerspuren aus.

So sei man unter anderem mit Gastronomen rund um den Heumarkt im Gespräch, deren Überwachungskameras etwas gefilmt haben könnten. Auch das Filmmaterial des WDR, der live vom Heumarkt gesendet hatte, werde überprüft. Konkrete Zeugenhinweise habe es bisher noch nicht gegeben.

Sieben Festnahmen und Dutzende Platzverweise

Darüber hinaus stehen zwei junge Männer im Verdacht, Baustoffreste von einem Hochhaus geworfen und damit einen 18-Jährigen verletzt zu haben. Polizisten nahmen zwei 17 und 19 Jahre alte Männer fest, die sich in dem Haus befanden.

Es seien 82 Platzverweise ausgesprochen und sieben Menschen festgenommen worden, hieß es in der Karnevalsbilanz der Kölner Polizei. Es habe unter anderem 29 Körperverletzungsdelikte gegeben. Gegen mehrere betrunkene Nutzer von E-Scootern wurden Straf- oder Ordnungswidrigkeitsanzeigen erstattet. Mehrfach wurde laut Polizei zudem das Lkw-Fahrverbot missachtet.


Eine 34-Jährige wurde zudem im Karnevalschaos der Kölner Südstadt von einer Stadtbahn erfasst und schwer verletzt. Der Bahnfahrer habe einen Schock erlitten, ebenso sein Kollege, der die entgegenkommende Bahn steuerte und das Unglück sah. Die Strecke blieb zunächst gesperrt. 

Verwendete Quellen:

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