Sie sind hier: Home > Regional > Köln >

Köln: Verdächtiger nach tödlicher Messerattacke in Psychiatrie

Stadt-Mitarbeiter erstochen  

Verdächtiger nach tödlicher Messerattacke in Psychiatrie

16.12.2019, 07:26 Uhr | dpa

Köln: Verdächtiger nach tödlicher Messerattacke in Psychiatrie . Zwei Polizisten vor einem Wohnhaus in Köln-Dünnwald: Ein Bewohner hat zwei Mitarbeiter der Stadt mit einem Messer angegriffen und einen dabei tödlich verletzt. (Quelle: dpa/Marius Becker)

Zwei Polizisten vor einem Wohnhaus in Köln-Dünnwald: Ein Bewohner hat zwei Mitarbeiter der Stadt mit einem Messer angegriffen und einen dabei tödlich verletzt. (Quelle: Marius Becker/dpa)

Ein 60-Jähriger hat in Köln einen Mitarbeiter der Stadt erstochen. Mittlerweile ist der Mann in ein psychiatrisches Krankenhaus untergebracht worden. Nun stellt sich die Frage, ob er überhaupt voll schuldfähig ist.  

Der Verdächtige im Fall des tödlichen Messerangriffs auf einen Stadt-Mitarbeiter in Köln ist nach Angaben der Ermittler vorläufig in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht worden. Einen entsprechenden Antrag hatte die Staatsanwaltschaft beim Kölner Amtsgericht gestellt, wie es in einer Mitteilung vom Sonntag hieß. Nach aktuellem Ermittlungsstand sei davon auszugehen, "dass sich die Tat aufgrund einer psychischen Erkrankung ereignet hat, die zu erheblichen Einschränkungen der Schuldfähigkeit des 60-Jährigen führt".

Der 60 Jahre alte Deutsche soll am Freitag einen 47-jährigen Stadt-Mitarbeiter bei einem Hausbesuch erstochen haben. Das Opfer und eine 57 Jahre alte Kollegin hatten nach Angaben der Ermittler zufolge an einem Mehrfamilienhaus im rechtsrheinischen Stadtteil Dünnwald geklingelt. Der 60-Jährige habe ihnen die Tür geöffnet und unmittelbar auf den Stadt-Mitarbeiter eingestochen.


Ein Notarzt konnte den 47-Jährigen nicht mehr retten. Die Kollegin blieb äußerlich unverletzt, kam aber mit einem Schock in ein Krankenhaus. Der 60-Jährige soll laut Polizei im März schon einmal eine städtische Mitarbeiterin angegriffen und mit einem Schraubendreher leicht verletzt haben.

Am Montagmittag hat Köln mit einer stadtweiten Gedenkminute dem getöteten Mitarbeiter gedacht. Alle Beschäftigten der Stadt seien dann aufgerufen, ihre Arbeit ruhen zu lassen. Zudem seien Kondolenz-Listen im Rathaus ausgelegt worden, hieß es.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
10-Tages-Vorhersage

Madeleinetchibo.deOTTOWeltbildbonprix.deLIDLBabistadouglas.deKlingel

shopping-portal

Hinweis:

Der Internet Explorer wird nicht länger von t-online unterstützt!

Um sicherer und schneller zu surfen, wechseln Sie jetzt auf einen aktuellen Browser.

Wir empfehlen unseren kostenlosen t-online-Browser: