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Köln: Weiberfastnacht leitet Beginn des Straßenkarnevals ein

Närrische Zeit  

So ausgelassen feierte Köln den Beginn des Straßenkarnevals

20.02.2020, 16:42 Uhr | dpa

Köln: Weiberfastnacht leitet Beginn des Straßenkarnevals ein. Närrinnen ziehen durch die Straße: In Köln und anderen Städten startet am Donnerstag der Straßenkarneval. (Quelle: dpa)

Närrinnen ziehen durch die Straße: In Köln und anderen Städten startet am Donnerstag der Straßenkarneval. (Quelle: dpa)

Die Narren haben sich in Köln wieder in den Straßenkarneval gestürzt. Mit Weiberfastnacht haben am Donnerstag pünktlich um 11.11 Uhr die tollen Tage bis Aschermittwoch begonnen. 

In Köln und vielen anderen deutschen Städten hat am Donnerstag um 11.11 Uhr der Straßenkarneval begonnen. Vielerorts übernahmen dann die Frauen die Macht in den Rathäusern, forderten Stadtschlüssel ein und schnitten Krawatten ab. "Weiberfastnacht ist für uns Frauen hier in Köln der höchste Feiertag", sagte die Sprecherin des Festkomitees Kölner Karneval, Tanja Holthaus.

Wettermäßig war es allerdings in diesem Jahr nicht ganz so toll: Zwar mussten die Narren nicht frieren – es war so um die elf Grad warm – aber es könnte ab und zu etwas Nieselregen geben, hieß es vom Deutschen Wetterdienst am Morgen.

Gedenken für Opfer in Hanau 

Insbesondere in Köln, wo an Weiberfastnacht immer viele hunderttausend Besucher erwartet werden, war der Tag auch eine Herausforderung. Die Polizei traf Vorsorge dafür, dass die tollen keine wilden Tage werden: Mehr als 1.000 Beamte sollten dort am Donnerstag eingesetzt werden.

Bevor das närrische Treiben losgegangen ist, haben Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker, der Karnevalspräsident und das Kölner Dreigestirn mit einer Schweigeminute den Opfern der Bluttat von Hanau gedacht. Karnevalspräsident Christoph Kuckelkorn sagte: "Im Leben und vor allen Dingen im Karneval sind die Momente der überschäumenden Freude und des Feierns und die der Trauer und die stillen Momente immer nah beieinander. Heute, in den Stunden, überwiegt bei uns allen glaube ich die Fassungslosigkeit."

Die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker, die 2015 selbst von einem fremdenfeindlichen Attentäter lebensgefährlich verletzt worden war, sagte der Deutschen Presse-Agentur: "Dass solche schrecklichen Vorfälle sich häufen, ist ein Zeichen dafür, dass sich unsere Gesellschaft verändert. Und das dürfen wir auf keinen Fall zulassen."

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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