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Corona in Köln: Raser missbrauchen leere Straßen für Autorennen

In Coronavirus-Krise  

Raser missbrauchen leere Straßen für Autorennen

20.03.2020, 08:14 Uhr | dpa

Corona in Köln: Raser missbrauchen leere Straßen für Autorennen. Ein Blaulicht leuchtet an einem Streifenwagen (Symbolbild): In Köln haben Raser leere Straßen für illegale Autorennen genutzt. (Quelle: dpa/Monika Skolimowska/zb)

Ein Blaulicht leuchtet an einem Streifenwagen (Symbolbild): In Köln haben Raser leere Straßen für illegale Autorennen genutzt. (Quelle: Monika Skolimowska/zb/dpa)

In Köln steht das öffentliche Leben wegen der Coronavirus-Pandemie beinahe still, Straßen werden immer leerer. Das nutzen Raser für illegale Autorennen aus. Die Kölner Polizei findet nun klare Worte.

Im ausgedünnten Straßenverkehr hat die Polizei in Köln eine Zunahme illegaler Autorennen festgestellt und deshalb Beamte wieder zurück in den Einsatz gegen die Szene beordert. Während sich viele Bürger wegen des Coronavirus um ihre Gesundheit sorgten und die klaren Verhaltensempfehlungen der Sicherheitsbehörden beachteten, nutzten Anhänger der Raser-Szene leere Straßen für illegale Rennen, teilte die Polizei mit. Sie verwies dabei auf fünf Fälle in der Domstadt und in Leverkusen innerhalb weniger Tage.

"Verantwortungslos und unsozial"

"Diejenigen, die die aktuelle Situation nicht ernst nehmen und leere Straßen nutzen, um sich einen kurzfristigen Adrenalinkick zu verschaffen, handeln verantwortungslos und unsozial", erklärte Polizeipräsident Uwe Jacob. Sie machten damit den ohnehin stark belasteten Sicherheitsbehörden die Arbeit noch schwerer. Polizisten der Dienstgruppe Verkehr/Rennen, die zur Aufrechterhaltung der Einsatzbereitschaft für Corona-bedingte Ausfälle in Ruhe versetzt waren, würden jetzt wieder auf der Straße ihren Dienst tun.

Der Polizeipräsident wörtlich über die Teilnehmer illegaler Autorennen in der Corona-Krise: "Es klingt hart, aber in der heutigen Situation habe ich für dieses Verhalten nur Verachtung übrig".

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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