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Leverkusen/Köln: Karl Lauterbach kritisiert Bau von Leverkusener Rheinbrücke

Verzögerungen am Bau  

Scharfe Kritik von Lauterbach wegen Leverkusener Rheinbrücke

21.04.2020, 17:51 Uhr | dpa

Leverkusen/Köln: Karl Lauterbach kritisiert Bau von Leverkusener Rheinbrücke. Bundestagspolitiker Karl Lauterbach (SPD)

Karl Lauterbach (SPD), Bundestagspolitiker, gestikuliert bei einer Rede. Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Der SPD-Politiker Karl Lauterbach hat die drohende Verzögerung beim Bau der Leverkusener Rheinbrücke scharf kritisiert. In anderen Städten sei so etwas kaum vorstellbar.

Die Verzögerungen beim Bau der Leverkusener Rheinbrücke sind von Karl Lauterbach, SPD-Gesundheitsexperte, kritisiert worden. "Mein Eindruck ist der, dass für Leverkusen immer gilt: Die billigste und für die Bürger oft auch ungesündeste Lösung ist die, die gewählt wird", sagte der Bundestagsabgeordnete für Leverkusen am Montag der Deutschen Presse-Agentur. In Städten wie Hamburg oder München könne er sich das kaum vorstellen. Landesverkehrsminister Hendrik Wüst (CDU) und Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) planten ungeachtet der Bürgerproteste in Leverkusen einfach weiter.

Am Wochenende hatte ein Sprecher des Landesbetriebs Straßen.NRW bestätigt, dass Mängel an importierten Stahlteilen aus China für erhebliche Verzögerungen beim Neubau der Brücke führen könnten. Zuvor hatte der "Kölner Stadt-Anzeiger" berichtet.

Bedenken wegen "billigstem Stahl"

Lauterbach sagte, es wundere ihn, dass man sich bei einem so wichtigen Projekt wie der Leverkusener Brücke auf Stahl aus China verlasse. "Wir haben ja in Deutschland notleidende Stahlbauunternehmen, die für ihre gute Qualität bekannt sind", sagte Lauterbach. "Ich halte es für bedenklich, dass man so eine Brücke mit dem billigsten Stahl produziert, der auf dem Markt ist."

Er selbst sei sowieso für eine Tunnellösung gewesen. Nun plädiere er dafür, dass zumindest statt der zweiten geplanten Brücke - der für den Fernverkehr - ein Tunnel gebaut werde. Die Feinstaub- und Lärmbelastung der Leverkusener Bürger wäre dann deutlich geringer. "Das ist immer abgelehnt worden mit dem Argument, das würde länger dauern und wäre teurer. Jetzt sind beide Argumente weg", sagte Lauterbach.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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