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Kölner Karneval – was wird aus dem Sessionsstart?

"In kleiner Runde"  

Köln-Karnevalisten geben Pläne zum Sessionsstart bekannt

28.08.2020, 08:44 Uhr | dpa

Kölner Karneval – was wird aus dem Sessionsstart?. Karnevalsauftakt auf dem Kölner Heumarkt (Archivbild): Solche Menschenmassen werden in diesem Jahr wohl nicht möglich sein. (Quelle: imago images/Manngold)

Karnevalsauftakt auf dem Kölner Heumarkt (Archivbild): Solche Menschenmassen werden in diesem Jahr wohl nicht möglich sein. (Quelle: Manngold/imago images)

In Köln soll der Karneval trotz Corona-Pandemie stattfinden – und den Menschen Trost spenden. Die Karnevalisten haben dazu einen Plan erarbeitet – und hoffen auf die Zustimmung der Stadt.

Angesichts der neuen Corona-Auflagen für Großveranstaltungen in NRW planen die Kölner Karnevalisten einen alternativen Start in die Session am 11.11. – mit deutlich weniger Besuchern. Wegen der Infektionszahlen sei eine Sessionseröffnung in kleiner Runde mit Live-Übertragung im WDR das wahrscheinlichste Szenario, erklärte der Präsident des Festkomitees Kölner Karneval, Christoph Kuckelkorn, am Donnerstagabend. "So können auch zuhause an den Bildschirmen möglichst viele Jecken dabei sein", sagte er. Für die vielen anderen spontanen Karnevalsfeiern am 11.11. müsse die Stadt klare Regeln definieren.

Für die Veranstaltungen im kommenden Jahr hätten die neuen Vorgaben erstmal keine Konsequenzen, sagte Kuckelkorn. "Das Festkomitee und die uns angeschlossenen Gesellschaften arbeiten seit Monaten auch an alternativen Varianten für unsere Veranstaltungen im Januar und Februar."

"Karneval ist ein wichtiger Trostspender"

Die Karnevalisten hätten der NRW-Landesregierung dazu ein Konzept für Veranstaltungen in Sälen und Open Air vorgelegt. "Das Konzept wird derzeit geprüft, wir rechnen mit einer Rückmeldung Mitte September und können dann unsere Pläne weiter konkretisieren", so der Festkomitee-Präsident. Besonders in Krisenzeiten könne der Karneval ein wichtiger Trostspender für die Menschen sein, betonte er.

Bund und Länder hatten vereinbart, dass Großveranstaltungen, bei denen eine Kontaktverfolgung und die Einhaltung von Hygieneregelungen nicht möglich sind, bis mindestens Ende Dezember 2020 nicht stattfinden sollen.

In NRW müssen Großveranstaltungen mit mehr als 1.000 Gästen künftig zudem von den Kommunen mit dem Land NRW abgestimmt werden. Dies sei auch eine Lehre aus dem Fall Düsseldorf, sagte Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) am Donnerstag. Dort hatte die Stadt ein Konzert mit 13.000 Besuchern genehmigt, inzwischen ist es auf einen späteren Termin verschoben.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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