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In Köln wird weiter gestreikt – nun im Gesundheitswesen

Tarifstreit im öffentlichen Dienst  

In Köln wird weiter gestreikt – nun im Gesundheitswesen

29.09.2020, 15:20 Uhr | t-online, dpa

In Köln wird weiter gestreikt – nun im Gesundheitswesen. Ein Verdi-Plakat mit der Aufschrift "Warnstreik!": Die Gewerkschaft hat in NRW nun auch Beschäftigte im Gesundheitswesen zum Streik aufgerufen.  (Quelle: imago images/Hartenfelser)

Ein Verdi-Plakat mit der Aufschrift "Warnstreik!": Die Gewerkschaft hat in NRW nun auch Beschäftigte im Gesundheitswesen zum Streik aufgerufen. (Quelle: Hartenfelser/imago images)

Nach der Arbeitsniederlegung von Beschäftigten im ÖPNV gehen die Warnstreiks in Köln in die nächste Runde. Nun wird auch im Gesundheitswesen gestreikt werden.

Erst im Nahverkehr, nun im Gesundheitswesen: Die Stadt Köln kommt in Sachen Streiks nicht zur Ruhe. Am Dienstag legten unten anderem Beschäftigte der Kölner Verkehrsbetriebe ihre Arbeit für 24 Stunden nieder. Am Mittowch ruft die Gewerkschaft Verdi Beschäftigte in zahlreichen Einrichtungen des Gesundheitswesens in NRW zum Streik auf. 

"Gerade noch wurde den Beschäftigten in der öffentlichen Daseinsvorsorge und speziell im Gesundheitswesen für ihre Leistung in der Corona-Pandemie applaudiert. Doch bei den Tarifverhandlungen wollen die Arbeitgeber von Aufwertung und Anerkennung nichts mehr wissen – das passt nicht zusammen“, wird Katharina Wesenick, Fachbereichsleiterin Gesundheit und Soziales bei Verdi NRW, in einer Pressemitteilung der Gewerkschaft zitiert.

Wie "Express.de" berichtet, sollen in Köln unter anderem Beschäftigte kommunaler Kliniken, psychiatrischer Kliniken des Landschaftsverbands Rheinland und Beschäftigte der Sozial-Betriebe-Köln, die Pflegeeinrichtungen für Senioren und Werkstätten für Menschen mit Behinderung betreiben, von dem Warnstreik betroffen sein.

Verdi und der Beamtenbund DBB fordern für die bundesweit 2,3 Millionen Tarifbeschäftigten von Bund und Kommunen 4,8 Prozent mehr Geld, mindestens aber 150 Euro. Mitte September war die zweite Verhandlungsrunde ohne Ergebnis geblieben. Die dritte Verhandlungsrunde ist für den 22. und 23. Oktober angesetzt.

Verwendete Quellen:

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