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Köln: Bombe nach aufwendiger Evakuierung entschärft

Corona-Patienten betroffen  

Bombenentschärfung nahe Kölner Krankenhäusern geglückt

21.10.2020, 14:28 Uhr | AFP

Köln: Bombe nach aufwendiger Evakuierung entschärft. Sanitäter fahren vor der Frauenklinik eine Frau zum Krankenwagen: In der Nähe der Universitätsklinik in Köln musste eine Weltkriegsbombe entschärft werden.  (Quelle: dpa/Oliver Berg)

Sanitäter fahren vor der Frauenklinik eine Frau zum Krankenwagen: In der Nähe der Universitätsklinik in Köln musste eine Weltkriegsbombe entschärft werden. (Quelle: Oliver Berg/dpa)

Nach einer aufwendigen Evakuierung konnte eine Bombe in Köln-Lindenthal entschärft werden. Wegen der anliegenden Krankenhausgebäude mussten besondere Maßnahmen ergriffen werden. 

In Köln ist eine Fünf-Zentner-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg erfolgreich entschärft worden. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst konnte die englische Fliegerbombe im Stadtteil Lindenthal am Mittwoch unschädlich machen, wie ein Sprecher der Stadt mitteilte. Die Entschärfung war besonders brisant, weil sich mehrere Krankenhäuser im Gefahrenbereich befanden. Der Blindgänger war am Vortag bei Bauarbeiten entdeckt worden.

Mitarbeiter der Frauenklinik gehen mit einem Kinderwagen über die Straße: Die Frauenklinik mit Geburtsstation und ein weiteres Krankenhaus mussten für die Bombenentschärfung geräumt werden. (Quelle: dpa/Oliver Berg)Mitarbeiter der Frauenklinik gehen mit einem Kinderwagen über die Straße: Die Frauenklinik mit Geburtsstation und ein weiteres Krankenhaus mussten für die Bombenentschärfung geräumt werden. (Quelle: Oliver Berg/dpa)

Für die Entschärfung der Weltkriegsbombe mussten am Vormittag 1.100 Anwohner ihre Wohnungen verlassen. Außerdem wurden 55 Patienten einer Frauenklinik mit Geburtsstation und rund 150 stationär behandelte Patienten eines Krankenhauses in Sicherheit gebracht. Neun Menschen, die sich den Angaben zufolge als Corona-Patienten oder -Kontaktpersonen in Quarantäne befanden, wurden in separaten Krankenwagen untergebracht.

Einen positiv getesteten Patienten, der in dem Sperrbezirk gemeldet ist, konnte das Ordnungsamt den Angaben zufolge nicht antreffen. Gegen ihn sei ein Ordnungswidrigkeitsverfahren wegen des Verstoßes gegen seine Quarantäne-Auflagen eingeleitet worden.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP

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