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Szilagyi zu Wolff-Kritik: "Kann ich nicht nachvollziehen"

Altenholz  

Szilagyi zu Wolff-Kritik: "Kann ich nicht nachvollziehen"

11.01.2021, 13:18 Uhr | dpa

Szilagyi zu Wolff-Kritik: "Kann ich nicht nachvollziehen". Viktor Szilagyi

Kiels Manager Viktor Szilagyi trägt einen Mund-Nasen-Schutz. Foto: Frank Molter/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Geschäftsführer Viktor Szilagyi vom deutschen Handball-Rekordmeister THW Kiel kann die Kritik von Nationaltorhüter Andreas Wolff am coronabedingten WM-Verzicht einiger Spieler nicht nachvollziehen. "Ich glaube, es wäre der bessere Weg gewesen, den direkten Austausch zu suchen und sich dann seine Meinung zu bilden", sagte der Österreicher am Sonntagabend in der TV-Sendung "Sportclub" des NDR. Schließlich handele es sich um drei Spieler, mit denen Wolff jahrelang zusammengespielt habe. Ähnlich hatte sich Szilagyi schon am Freitag geäußert.

Wolff hatte seine ehemaligen Kieler Teamkollegen Hendrik Pekeler, Patrick Wiencek und Steffen Weinhold kritisiert, weil diese aus familiären Gründen nicht an der am Mittwoch beginnenden Weltmeisterschaft in Ägypten teilnehmen.

"Ich kann inhaltlich nicht nachvollziehen, was er gesagt hat, noch dazu ist der Zeitpunkt völlig unpassend", sagte Szilagyi. Natürlich sei die Situation eines Familienvaters ganz anders als die von einem Single, der gerade neu in die Nationalmannschaft kommt. Es störe ihn an Wolffs Kritik, "dass er das zu pauschal sagt und dass er sich nicht in die Situation hineinversetzt", sagte er.

Der 29-jährige Wolff hatte in einem Interview mit dem "Kicker" (Montag) seine Meinung noch einmal bekräftigt. Allerdings hatte der Torwart des polnischen Spitzenclub Vive Kielce im Anschluss an die gelungenen WM-Generalprobe gegen Österreich (34:20) am Sonntagabend bereits einen Schlussstrich unter die von ihm ausgelöste Diskussion gezogen.

"Absagen sind kein Thema bei der Weltmeisterschaft, wir müssen nach vorne schauen. Es war kein Thema und wird auch keines sein", sagte er. Auch Bundestrainer Alfred Gislason und DHB-Sportvorstand Axel Kromer hakten die Debatte ab, die für Unruhe gesorgt hatte.

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