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DFB-Pokal: 1. FC Köln scheitert bei Zweitligist Regensburg

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1. FC Köln scheitert bei Zweitligist Regensburg

03.02.2021, 23:54 Uhr | t-online, dpa

DFB-Pokal: 1. FC Köln scheitert bei Zweitligist Regensburg. FC-Profi Jannes Horn scheitert an Regensburgs Keeper Meyer. (Quelle: imago images)

FC-Profi Jannes Horn scheitert an Regensburgs Keeper Meyer. (Quelle: imago images)

K.o. im Elfmeterschießen: Der 1. FC Köln ist nach einem Krimi im Achtelfinale des DFB-Pokals gescheitert.

Der 1. FC Köln verlor beim Zweitligisten Jahn Regensburg 3:4 im Elfmeterschießen. Damit und verpasste das Team von Trainer Markus Gisdol den Einzug in die nächste Runde sowie eine Prämie in Millionenhöhe. Nach der Verlängerung hatte es 2:2 gestanden.

Max Besuschkow verwandelte den entscheidenden Elfmeter für den Underdog. Jahn-Keeper Alexander Meyer parierte gegen Jorge Mere, Jannes Horn schoss am Tor vorbei. Für Regensburg ist der Einzug ins Viertelfinale der größte Erfolg im DFB-Pokal. Für den FC geht die Misere dagegen weiter. Zuletzt hatte Köln 2009/2010 die Runde der letzten Acht erreicht.

Am Mittwoch verspielte Köln eine 2:0-Führung. Ismail Jakobs (4.) und Emmanuel Dennis (22.) hatten den Favoriten scheinbar komfortabel in Führung gebracht. Der Zweitligist hielt mit großem Einsatz dagegen, Scott Kennedy (35.) und Jann George (44.) gelang der zwischenzeitliche Ausgleich.In der 78. Minute hatte der FC die Chance per Handelfmeter wieder in Führung zu gehen doch Dennis scheiterte an Alexander Meyer.

Köln mit furiosem Start

Der Rasen war vom Regen durchweicht, Schiedsrichter Robert Hartmann (Wangen) entschied erst kurz vor Anpfiff, dass die Partie stattfinden kann. Und der Verlauf spielte dem Favoriten aus Köln zunächst in die Karten: Jakobs traf mit der ersten Chance, Dennis mit der zweiten. Bei beiden Toren war Regensburgs Defensive schlicht zu langsam.

Ansonsten war kaum ein Klassenunterschied zu sehen - im Gegenteil: Das Team von Trainer Mersad Selimbegovic kämpfte sich mit Leidenschaft zurück und übernahm die Kontrolle. Kennedy nutzte ein Durcheinander im Kölner Strafraum zum Anschluss.

Kölner Videokeller verhindert Vorentscheidung

Unmittelbar vor dem Ausgleich jubelte der FC über das vermeintliche 3:1. Doch Benno Schmitz' Treffer (39.) zählte nach einem Hinweis aus dem Kölner Videokeller nicht - und während der Bundesligist noch haderte, behielt Jann George frei vor Timo Horn kurz vor der Halbzeit (44.) die Nerven.

Gisdol wechselte zur zweiten Halbzeit Ex-Nationalspieler Max Meyer und Salih Özcan ein, um im Mittelfeld mehr Zugriff zu bekommen. Die erste Großchance hatte dennoch Regensburg: Benjamin Gimber (49.) scheiterte per Kopf an Horn.

Kölns Offensive zu ideenlos

Köln hielt sich weiter zurück und lauerte auf Fehler, um die Tempovorteile in der Offensive auszuspielen. Bei eigenem Ballbesitz fiel Gisdols Team zu wenig ein, um die aufmerksamen Gastgeber zu überlisten. Doch Regensburg blieb konzentriert und leistete sich kaum noch einfache Fehler.

Özcan (63.) vergab die erste große Kölner Möglichkeit im zweiten Durchgang. Erst in der Schlussphase drängte Köln auf die Entscheidung. Regensburg lieferte dem Favoriten weiter einen großen Kampf und hatte am Ende im Elfmeter-Schießen das glückliche Ende für sich.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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