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Aschermittwoch beendet Kölner Karneval: Online-Nubbel-Verbrennung

Aschermittwoch  

Mit Online-Nubbelverbrennung geht der Karneval zu Ende

17.02.2021, 08:06 Uhr | dpa

Aschermittwoch beendet Kölner Karneval: Online-Nubbel-Verbrennung. Ein "Nubbel" mit Mund-Nasen-Schutz hängt über einer Kneipe: Normalerweise wird, der Tradition nach, der Nubbel in der letzten Karnevalsnacht auf Aschermittwoch verbrannt und mit ihm alle Karnevalssünden. (Quelle: dpa/Marius Becker)

Ein "Nubbel" mit Mund-Nasen-Schutz hängt über einer Kneipe: Normalerweise wird, der Tradition nach, der Nubbel in der letzten Karnevalsnacht auf Aschermittwoch verbrannt und mit ihm alle Karnevalssünden. (Quelle: Marius Becker/dpa)

In Köln endet ein außergewöhnlicher Karneval: ohne Züge, Partys und volle Sitzungssäle. Vieles musste online stattfinden – auch die traditionelle Nubbelverbrennung gab es nur virtuell.

Der Aschermittwoch beendet traditionell den Straßenkarneval – doch sind die tollen Tage ihrem Ruf diesmal nicht gerecht geworden. Wegen Corona waren Karnevalszüge, Sitzungen und ausgelassenes Treiben auf den Straßen nicht möglich. Auch die traditionelle Verbrennung der Kölner Karnevalsfigur Nubbel, die stellvertretend für die begangenen Sünden büßt, fand diesmal am Dienstagabend nur virtuell statt.

Viele Vereine hätten in den vergangenen Monaten aber dennoch versucht, ihre Mitglieder zu erreichen, und das sei unter den gegebenen Umständen auch vortrefflich geglückt, sagte der Kölner Karnevalspräsident Christoph Kuckelkorn der Deutschen Presse-Agentur.

Ein brennender Nubbel aus Vor-Corona-Zeiten  (Archivbild): Der Lockdown-Karneval war alles andere als gewöhnlich.  (Quelle: dpa/picture alliance)Ein brennender Nubbel aus Vor-Corona-Zeiten (Archivbild): Der Lockdown-Karneval war alles andere als gewöhnlich.

"Ich war überrascht, dass sich sogar sehr kleine und konservative Vereine digital neu aufgestellt haben. Es gibt ganz viele Formate, die sich jetzt neu etabliert haben."

Sven I., der als erster Prinz in der 200-jährigen Geschichte des Kölner Verbandskarnevals zwei Jahre im Amt bleiben wird, sagte auf die Frage, ob die nächste Saison wohl wieder normal laufen werde: "Das kann ich gar nicht einschätzen. Da möchte ich mir aber auch gar keine Gedanken drum machen. Der Kölner an sich hat ja in seinem Denken und in seinem Handeln eine gewisse Leichtigkeit."

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa
  • Twitter/stehsatz

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