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Rosenheim: Trotz Allgemeinbeschränkung mehr Corona-Fälle

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Rosenheim: Trotz Allgemeinbeschränkung mehr Corona-Fälle

08.09.2020, 17:12 Uhr | dpa

Rund zwei Wochen nach Inkrafttreten zusätzlicher Beschränkungen aufgrund der Corona-Krise hat Rosenheim weiter mit steigenden Fallzahlen zu kämpfen. Nach Angaben des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) vom Dienstag liegt die oberbayerische Stadt bei 64,8 Corona-Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen, am Vortag lag der Wert bei etwa 52,1.

Den bundesweit gültigen Grenzwert von 50 bei der sogenannten 7-Tage-Inzidenz hatte Rosenheim bereits im August überschritten und daraufhin Einschränkungen für das öffentliche Leben erlassen. So dürfen sich nur Gruppen mit bis zu fünf statt zehn Personen in der Öffentlichkeit oder in Gaststätten treffen. Zudem sind private Feiern eingeschränkt worden. Doch einen deutlichen Rückgang haben die Beschränkungen bislang nicht gebracht.

Stadtsprecher Christian Schwalm begründete dies damit, dass die Neuinfektionen zu 85 Prozent auf Reiserückkehrer zurückzuführen seien. Zudem sei die Inzidenzzahl stark schwankend. "Mal ist sie unter 50, mal darüber." Die Beschränkungen seien nun bis 18. September verlängert worden.

Spitzenreiter bei den Neuinfektionen im Freistaat bleibt das schwäbische Memmingen, wo es nach den LGL-Zahlen hochrechnet auf 100 000 Einwohner binnen sieben Tage 70,7 neue Fälle gab (Vortag: 68,4). Der Memminger Oberbürgermeister Manfred Schilder (CSU) hatte Beschränkungen für die Allgemeinheit mit dem Hinweis abgelehnt, dass die Infektionen nur auf Reiserückkehrer zurückzuführen seien, die in Quarantäne seien.

Eine Sprecherin der 44 000 Einwohner großen Stadt betonte zudem, dass der Sieben-Tage-Wert in Memmingen bereits auf 57 gesunken sei. Da das LGL erst mit Verzögerung die Zahlen veröffentlichte, werde sich dies erst am Mittwoch in der landesweiten Statistik zeigen.

Die dritte bayerische Stadt über dem 50er-Grenzwert bleibt Landshut mit 53,9 Fällen (Vortag: 55,3). Im gesamten Freistaat sind bisher 59 937 Menschen positiv auf das Coronavirus Sars-CoV-2 getestet worden (Stand: Dienstag, 08.00 Uhr). Gestorben sind bislang im Freistaat 2642 Menschen, die sich mit dem Erreger infiziert hatten. Als genesen galten rund 52 870 Menschen.

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