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Gegen den Werder-Fluch: Nagelsmann setzt auf Mini-Rotation

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Gegen den Werder-Fluch: Nagelsmann setzt auf Mini-Rotation

20.09.2019, 12:19 Uhr | dpa

Gegen den Werder-Fluch: Nagelsmann setzt auf Mini-Rotation. Julian Nagelsmann

Leipzigs Trainer Julian Nagelsmann. Foto: Jan Woitas/Archivbild (Quelle: dpa)

Minimale Rotation für maximalen Erfolg: Trotz der kräftezehrenden Europapokal-Reise will Trainer Julian Nagelsmann die Startelf von RB Leipzig nur wenig verändern und endlich den ersten Sieg bei Werder Bremen landen. "Wir werden nicht extrem viel rotieren. Ich bin kein Freund davon, sechs oder sieben neue Spieler zu bringen. Wir fahren da hin, um zu gewinnen", sagte Nagelsmann vor dem Topspiel der Fußball-Bundesliga am Samstagabend (18.30 Uhr/Sky).

Dabei reist RB nach dem starken Auftritt in der Champions League bei Benfica Lissabon (2:1) mit Personalsorgen an die Weser. Es droht der Ausfall von gleich fünf Spielern. Dem Tabellenführer werden definitiv Patrik Schick und Kevin Kampl mit Sprunggelenksverletzungen fehlen. Nationalspieler Marcel Halstenberg fällt sehr wahrscheinlich mit Hüftproblemen aus, Innenverteidiger Ibrahima Konaté trainierte wegen Kreislaufproblemen nicht.

Ob Stürmer Yussuf Poulsen mit nach Bremen fliegt, entscheidet seine Freundin Maria. "Sie ist hochschwanger, der Termin war eigentlich schon. Da müssen wir gut abwägen, es gibt im Leben schließlich wichtigere Dinge als ein Fußballspiel", sagte Nagelsmann am Freitag bei einer Pressekonferenz. Ob der dänische Nationalspieler in das Flugzeug steigt, wird kurzfristig entschieden. Als Ersatz stünde Matheus Cunha bereit.

Bisher haben sich die Reisen zu Werder für RB nicht gelohnt. Leipzig hat dort von drei Spielen kein einziges gewonnen, lediglich ein Unentschieden sprang heraus. Nagelsmann selbst gewann mit Hoffenheim von fünf Spielen an der Weser nur eins. "Gegen Bremen hat man immer viel zu tun. Sie haben einen sehr guten Trainer, der im Spiel viel verändert. Mein Plan ist so ausgelegt, dass wir den Bock umstoßen", sagte Nagelsmann.

Seine Mini-Rotation wird Nagelsmann auch helfen, die zweite Reihe bei Laune zu halten. Der 32-Jährige vertraute in den vergangenen Wochen fast immer auf dieselbe Startelf. Von den sieben Neuzugängen schaffte es lediglich Christopher Nkunku einmal in die Anfangsformation. Nagelsmann hatte das immer mit einem gewissen Rückstand beim Wissen um seine Spielphilosophie begründet.

In den nächsten Wochen dürfte es somit eine Herausforderung werden, die Ersatzspieler motiviert zu halten. Wobei Nagelsmann auf den Eigenantrieb der Spieler setzt. "Jeder hat die Chance auf Spielzeit, wenn er dranbleibt. Ein Spieler muss von sich aus bereit sein, alles zu geben", betonte Nagelsmann: "Kriegt er das nicht hin, wird er hinten runterfallen."

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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