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Insolvenzverfahren eröffnet: Freude bei IG Metall

Leipzig  

Insolvenzverfahren eröffnet: Freude bei IG Metall

22.10.2019, 17:13 Uhr | dpa

Insolvenzverfahren eröffnet: Freude bei IG Metall. Zahlreiche Euro-Banknoten und Euromünzen

Zahlreiche Euro-Banknoten und Euromünzen. Foto: Daniel Reinhardt/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Das Amtsgericht Leipzig hat am Montag ein Insolvenzverfahren über das Vermögen der Gusswerke Leipzig GmbH eröffnet. Damit werde die Autonomie des sächsischen Werkes gestärkt, betonte Bernd Kruppa, Erster Bevollmächtigter der Gewerkschaft IG Metall Leipzig, am Dienstag. Unter Insolvenzbedingungen würden die Kunden weiterhin beliefert, auch die Produktion laufe weiter. Knapp 550 Beschäftigte arbeiten aktuell im Leipziger Werk.

Durch die Eröffnung des Insolvenzverfahrens am Amtsgericht Leipzig (AZ.: 403 IN 1878/19) sei eine mögliche Zuständigkeit des Insolvenzverwalters für die Schwestergesellschaft in Saarbrücken vom Tisch, hieß es von der Gewerkschaft. Die Gusswerke Saarbrücken hatten am 20. September Insolvenz beantragt.

Zunächst war unklar, ob das Leipziger Werk mitverwaltet werden soll. Die Beschäftigten beharrten auf ihre Autonomie. Mit dem Insolvenzverfahren folge das Leipziger Gericht nun dem Antrag der Gewerkschaft, des Betriebsrats sowie des neuen Geschäftsführers der Leipziger Gießerei.

Alle ausstehenden Löhne und Gehälter seien gezahlt, erklärte der Betriebsratsvorsitzende Thomas Jürs. "Mit diesem Engagement ist die IG Metall und der Betriebsrat zuversichtlich, den eingeschlagenen Restrukturierungskurs der Gusswerke Leipzig fortzusetzen", so Jürs. Die IG Metall habe dem Unternehmen einen Zukunftstarifvertrag vorgelegt.

Nach monatelangem Streit zwischen Belegschaft und Eigentümer war der Autozulieferer Neue Halberg Guss im November vergangenen Jahres an eine Investorengruppe verkauft worden. Zuvor hatte der Hersteller von Motorblöcken und Antriebswellen zur bosnisch-deutschen Prevent-Gruppe der Familie Hastor gehört, die sich mit dem VW-Konzern um Lieferkonditionen gestritten und Aufträge verloren hatte.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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