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Corona-Krise durchkreuzt Leipzigs Pläne für 365-Euro-Ticket

Leipzig  

Corona-Krise durchkreuzt Leipzigs Pläne für 365-Euro-Ticket

31.05.2020, 09:15 Uhr | dpa

Corona-Krise durchkreuzt Leipzigs Pläne für 365-Euro-Ticket. Burkhard Jung spricht bei einer Pressekonferenz

Burkhard Jung (SPD), Oberbürgermeister von Leipzig, spricht bei einer Pressekonferenz. Foto: Caroline Seidel/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Die Auswirkungen der Corona-Krise durchkreuzen Leipzigs Pläne für ein 365-Euro-Ticket im öffentlichen Nahverkehr. Derzeit sei nicht klar, wie das Vorhaben finanziert werden solle, sagte Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD). Die Fahrgastzahlen von Bus und Bahn - und damit auch die Einnahmen aus Fahrkartenverkäufen - seien während der Pandemie eingebrochen. Die Leipziger Verkehrsbetriebe steuerten dieses Jahr auf ein Defizit in Höhe eines zweistelligen Millionenbetrags zu.

"Das 365-Euro-Ticket wird weiter untersucht. Aber es schiebt sich etwas in die Ferne", sagte Jung. Die Stadtverwaltung wollte eigentlich im Frühjahr ein Konzept vorlegen. "Wir hatten fest vor, das Ticket mit dem Fahrplan 2021 umzusetzen." Allerdings habe sich auch der Bundesverkehrsminister zuletzt bedeckt gehalten, was eine Bundesfinanzierung angehe. Das sei immer auch eine Bedingung für die Einführung des Tickets gewesen. "Wir müssen jetzt Kassensturz machen und die Pläne überprüfen", sagte der Oberbürgermeister.

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