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Leipziger müssen Lichtfest in diesem Jahr zu Hause feiern – Erinnerung an 1989

Erinnerung an friedliche Revolution  

Leipziger müssen Lichtfest in diesem Jahr zu Hause feiern

18.09.2020, 13:33 Uhr | dpa

Leipziger müssen Lichtfest in diesem Jahr zu Hause feiern – Erinnerung an 1989. Das Innere der Nikolaikirche wird von Projektoren erleuchtet: In diesem Jahr fallen die Großveranstaltungen zum Lichtfest aus. (Quelle: dpa/Sebastian Willnow/dpa-Zentralbild/Archivbild)

Das Innere der Nikolaikirche wird von Projektoren erleuchtet: In diesem Jahr fallen die Großveranstaltungen zum Lichtfest aus. (Quelle: Sebastian Willnow/dpa-Zentralbild/Archivbild/dpa)

Wegen der Corona-Pandemie fallen die Gedenkveranstaltungen in Leipzig kleiner aus. Mitglieder des Jugendparlaments und Bürgerrechtler zünden auf dem Nikolaikirchhof in Vertretung 10.000 Kerzen an.

Aufgrund der der Corona-Pandemie wird es in diesem Jahr am 9. Oktober in Leipzig kein Lichtfest mit Tausenden Besuchern geben. Stattdessen sollen die Bürger der Stadt die Erinnerung an die friedliche Revolution weitestgehend nach Hause verlegen, wie die Stadt am Donnerstag mitteilte. Die Menschen seien eingeladen, am Abend des 9. Oktober Windlichter in ihre Fenster zu stellen und so am Gedenken teilzunehmen. An dem Tag im Jahr 1989 hatten ungefähr 70.000 Menschen in Leipzig demonstriert. Dieser Protestzug läutete das Ende der DDR entscheidend mit ein.

Das traditionelle Friedensgebet in der Nikolaikirche und die Rede zur Demokratie können Interessierte in diesem Jahr nur auf Einladung vor Ort verfolgen. Die Zahl der Plätze in der Kirche ist begrenzt. Es werde aber einen Livestream geben. Auch das eigentliche Lichtfest – das Treffen der Bürger mit Kerzen in der Innenstadt – ist ebenfalls auf einen engen Personenkreis begrenzt. Zwar sollen 10.000 Kerzen am Nikolaikirchhof leuchten. Sie werden aber von Mitgliedern des Jugendparlaments und Bürgerrechtlern stellvertretend entzündet. Wer Interesse hat, kann für einen Euro vorab ein Teelicht erwerben und Kerzenpate werden.

Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD), Bürgerrechtler Uwe Schwabe, Sachsens Regierungschef Michael Kretschmer und der Ostbeauftragte der Bundesregierung, Marco Wanderwitz (beide CDU), werden Grußworte sprechen. Für den musikalischen Rahmen sorgen Posaunenchöre und das Ensemble Nobiles.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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