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Leipziger Festival Euro-Scene präsentiert 30. Ausgabe

Leipzig  

Leipziger Festival Euro-Scene präsentiert 30. Ausgabe

23.09.2020, 13:07 Uhr | dpa

Leipziger Festival Euro-Scene präsentiert 30. Ausgabe. Theaterfestival Euro-Scene

Der finnische Künstler Tero Saarinen tanzt am Rahmen der "Euro-Scene" im Schauspiel Leipzig. Foto: Sebastian Willnow/dpa-Zentralbild/dpa (Quelle: dpa)

Leipzig (dpa/sn) – Das Leipziger Tanz- und Theaterfestival Euro-Scene feiert in diesem Herbst sein 30-jähriges Bestehen mit alten Bekannten. Unter den zwölf geplanten Gastspielen seien fünf Stücke, die schon einmal in Leipzig gastiert hätten, sagte Festivaldirektorin Ann-Elisabeth Wolff. Die Euro-Scene wird vom 3. bis 8. November unter dem Motto "Alles nicht wahr" veranstaltet.

Zu den Künstlern, die dem Festival schon länger verbunden sind, gehört der Österreicher Nikolaus Habjan. Er zeigt "F. Zawrel – erbbiologisch und sozial minderwertig", ein Stück über Euthanasie. Mit dem Puppenspiel war er schon 2016 in Leipzig zu sehen. Habjan wird das Festival auch eröffnen – dann allerdings zusammen mit der Musicbanda Franui in einem Musiktheater nach Liedern von Georg Kreisler.

Einen Klassiker des modernen Tanzes bringt Maguy Marin aus Lyon mit. Das Stück "May B" werde schon seit 1981 gespielt, 1999 habe es schon einmal in Leipzig gastiert. "Dieses Stück ist wirklich wegführend für den modernen Tanz", sagte die Festivalchefin.

Wolff geht davon aus, dass das Festival unter Corona-Bedingungen stattfinden kann. Allerdings werde sich das Platzangebot wegen der Abstandsregeln um 40 Prozent verringern. Dementsprechend rechnen die Macher mit weniger Einnahmen. Um gegenzuhalten, wurde das Preissystem verändert. In diesem Jahr gilt ein Einheitspreis für jedes Gastspiel, Festivalpässe und Ermäßigungen gibt es diesmal nicht.

Für Wolff wird es die letzte Euro-Scene werden. Die Langzeitdirektorin war von Beginn an bei der Euro-Scene dabei, seit 1994 leitet sie das Festival. Im nächsten Jahr tritt Christian Watty ihre Nachfolge an. Die Euro-Scene wird von der Stadt Leipzig und der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen finanziert.

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