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Drei Punkte plus: Nagelsmanns Plan für Sieg in Leverkusen

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Drei Punkte plus: Nagelsmanns Plan für Sieg in Leverkusen

24.09.2020, 14:37 Uhr | dpa

Drei Punkte plus: Nagelsmanns Plan für Sieg in Leverkusen. Leipzigs Marcel Sabitzer während eines Spiels in Aktion

Leipzigs Marcel Sabitzer während eines Spiels in Aktion. Foto: Ina Fassbender/AFP/POOL/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Seine ganz persönliche Rechnung für das Spitzenspiel bei Bayer Leverkusen hat Julian Nagelsmann bereits gemacht. "Ich habe es drei Punkte plus genannt", sagte der Trainer von Fußball-Bundesligist RB Leipzig und gab die Marschroute für Samstag (15.30 Uhr/Sky) vor: "Mit drei Punkten wären wir zufrieden. Wenn wir in Sachen Ausstrahlung und Präsenz noch etwas on top legen könnten, dann wären wir sehr, sehr zufrieden."

Die Reise zum schweren Spiel bei Bayer, Leipzig hat unter Nagelsmann noch nie gegen Leverkusen gewonnen, tritt RB ohne den Anführer an. Kapitän Marcel Sabitzer zog sich im Training einen Muskelfaserriss im rechten Oberschenkel zu. "Es ist eine kleine strukturelle Verletzung. Er ist kein Kandidat", sagte Nagelsmann über den österreichischen Nationalspieler. Sabitzer hatte bereits den Liga-Auftakt gegen den FSV Mainz 05 verpasst.

Mit an Bord wird dagegen der neue 20-Millionen-Stürmer Alexander Sörloth sein. Der am Dienstag verpflichtete norwegische Nationalspieler ist allerdings noch kein Kandidat für die Startelf. "Von Anfang an wird er eher nicht spielen. Er hat drei Wochen nicht trainiert", sagte Nagelsmann. Er sei aber sehr fit und die Werte seien in Ordnung. Als Joker ist Sörloth also in jedem Fall eine Option.

Und da soll Sörloth vor allem seine Statur zur Geltung bringen. Ordentliches Tempo, einen guten Abschluss mit beiden Füßen und ein gutes Kopfballspiel bescheinigte Nagelsmann seinem Neuzugang. "Und wenn er sich vor einen stellt, dann wird es schon mal schattig", sagte der Trainer über den 1,95 Meter großen Angreifer.

Den Gegner sieht Nagelsmann trotz der Abgänge von Kai Havertz und Kevin Volland als immens gefährlich an. "Ich bin mir relativ sicher, dass sie wieder um die Champions-League-Plätze mitspielen werden. Von daher ist es für uns das erste Spitzenspiel", sagte der 33-Jährige. "Sie haben mit Patrik Schick einen Stürmer verpflichtet, den wir gern behalten hätten."

Dazu fehlten RB allerdings ein paar Millionen und so soll es das altbekannte Personal richten. Allen voran der aufgeblühte Edeltechniker Emil Forsberg. "Sein erster Kontakt zählt sicher zu den besten der Liga", sagte Nagelsmann und schwärmte vom Zusammenspiel zwischen Forsberg und Dani Olmo: "Wenn so zwei Bierdeckel-Fußballer sich treffen, dann harmoniert das meistens sehr gut. Zudem freue ich mich, wenn sie den richtigen Zug zum Tor entwickeln."

Der ist für den Plan von Nagelsmann entscheidend. Denn der Trainer hat in die Statistik geschaut. "Leverkusen hat in der vergangenen Saison 18 Führungen zu Siegen ummünzen können", betonte Nagelsmann. Ratsam also, dass man selbst zügig ein Tor schießt: "Dann haben sie Probleme, ins Spiel zu kommen."

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