Sie sind hier: Home > Regional > Leipzig >

Sörloth-Premiere: Leipzig gegen Herthas Rhythmusbrecher

Leipzig  

Sörloth-Premiere: Leipzig gegen Herthas Rhythmusbrecher

22.10.2020, 14:23 Uhr | dpa

Sörloth-Premiere: Leipzig gegen Herthas Rhythmusbrecher. Julian Nagelsmann

Leipzigs Trainer Julian Nagelsmann reagiert an der Seitenlinie. Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa/Aktuell (Quelle: dpa)

Eigentlich steht für RB Leipzig immer ein Festtag auf dem Programm, wenn die Hertha kommt. In der Fußball-Bundesliga ist der Hauptstadt-Club so etwas wie der Lieblingsgegner des Tabellenführers. Sechs der bisherigen acht Duelle gewann RB, feierte dabei oft Schützenfeste. Hinzu kommt, dass die Hertha nach zuletzt drei Niederlagen in Serie am Samstag (15.30 Uhr/Sky) auf wackligen Beinen in der Leipziger Arena aufdribbeln dürfte.

Für Julian Nagelsmann ist das alles nur eine Momentaufnahme, die nicht allzu viel über das Potenzial des selbst ernannten Big City Clubs aussagt. "Sie haben sehr gute Investitionen getätigt. Die Aufbruchstimmung in Berlin ist nicht unbegründet. Die Truppe ist deutlich besser als drei Punkte", sagte Nagelsmann am Donnerstag.

Was der 33-Jährige besonders ausgemacht hat: Hertha spielt eklig, ist sich für keine Reiberei zu schade. "Sie brechen oft den Rhythmus des Gegners. Die Netto-Spielzeit ist gegen sie geringer als gegen andere Mannschaften", erklärte Nagelsmann. Sein Amtskollege Bruno Labbadia habe die Mannschaft "grundsätzlich in Sachen Körperlichkeit entwickelt."

Also wirft Nagelsmann der Hertha offensiv alles an Körperlichkeit entgegen, was er aufbieten kann. Das wiederum heißt, dass Alexander Sörloth erstmals von Beginn an spielen dürfte. "Er ist auf jeden Fall ein Kandidat für die erste Elf. Er war am Mittwoch im Trainingsspiel sehr gut, hat sieben oder acht Tore gemacht", betonte Nagelsmann.

Für Sörloth dürfte diese Woche eine kleine Erlösung sein. Bisher spielte der für 20 Millionen Euro eingekaufte Norweger nur eine Nebenrolle im RB-Trikot - und stand dabei auch oft neben sich. Doch Nagelsmann will seinem 1,94 Meter hohen Angreifer keinen zusätzlichen Druck machen: "Es ist normal, dass neue Spieler Zeit brauchen. Wenn sie spielen, muss auch nicht immer alles zu 100 Prozent richtig sein."

Zumal der Coach auf eine große Rotation verzichten will. Er sei kein Freund davon, fünf oder sechs neue Spieler zu bringen. "Sonst wird die Gesamtstruktur zu instabil." Deshalb wird auch gegen Hertha dosiert rotiert, immer mit Blick auf die zwei folgenden englischen Wochen mit Spielen in Manchester und Mönchengladbach sowie gegen Paris.

Allerdings muss Leipzig am Samstag in der Defensive mehrere Ausfälle verkraften. Nationalspieler Lukas Klostermann wird nach seiner Knie-OP mehrere Wochen fehlen. Marcel Halstenberg wird das Spiel gegen Berlin aus privaten Gründen verpassen. Zudem fehlen der unter Quarantäne stehende Amadou Haidara und der langzeitverletzte Konrad Laimer.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
10-Tages-Vorhersage

Ulla Popkentchibo.deOTTOmyToysbonprix.deLIDLBabistadouglas.deXXXLutz

shopping-portal