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Verband: Situation in Sachsens Krankenhäusern spitzt sich zu

Leipzig  

Verband: Situation in Sachsens Krankenhäusern spitzt sich zu

27.11.2020, 15:23 Uhr | dpa

Verband: Situation in Sachsens Krankenhäusern spitzt sich zu. Eine Covid-19-Patientin wird auf einer Intensivstation beatmet

Eine an Covid-19 erkrankte Patientin wird auf einer Intensivstation mit einer Maske beatmet. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild (Quelle: dpa)

In Sachsens Kliniken spitzt sich die Lage nach Angaben der Krankenhausgesellschaft (KGS) wegen der weiterhin hohen Corona-Fallzahlen zu. "In einigen Krankenhäusern wird bereits nahe an der Belastungsgrenze gearbeitet. Es sind Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an Corona erkrankt oder in Quarantäne, die verbleibenden arbeiten am Limit", sagte KGS-Geschäftsführer, Stephan Helm, am Freitag in Leipzig.

Neben der aufwendigen Behandlung von Corona-Patienten gehe es auch um die Aufrechterhaltung eines notwendigen Regelbetriebes. Helm appelliert an die Menschen, sich an die Corona-Regeln der sächsischen Landesregierung zu halten und Kontakte deutlich zu reduzieren. Noch seien die im Rahmen der ersten Coronawelle aufgebauten regionalen Koordinierungsstrukturen in der Lage, sowohl die Versorgung von Corona- als auch Nicht-Coronapatienten zu steuern und abzusichern.

"Sollte es aber nicht gelingen, den Zustrom in die begrenzten intensivmedizinischen Kapazitäten zu stabilisieren beziehungsweise zu reduzieren, werden sowohl Patienten und deren Familien, als auch medizinisches und pflegerisches Personal in den Krankenhäusern vor existenziellen Entscheidungen stehen", sagte der Geschäftsführer.

Er forderte, das Krankenhauspersonal von jeglicher, gegenwärtig entbehrlicher Bürokratie zu entlasten sowie eine Unterstützung bei der Absicherung belasteter familiärer Situationen, beispielsweise durch die Aufrechterhaltung des Schul- und Kindergartenbetriebs. Die Krankenhausgesellschaft Sachsen repräsentiert als Landesverband nach eigenen Angaben derzeit 78 Krankenhäuser mit etwa 26 000 Betten und mehr als 55 000 Beschäftigten.

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