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Südafrikanischen Corona-Mutation in Leipzig: Bislang keine weiteren Fälle

Erster Fall in Sachsen  

Bislang keine weiteren Fälle der südafrikanischen Corona-Mutation

22.01.2021, 16:02 Uhr | dpa

Südafrikanischen Corona-Mutation in Leipzig: Bislang keine weiteren Fälle. Ein Gebäude der Universitätsklinik Leipzig: Eine Patientin ist mit der südafrikanischen Variante des Coronavirus infiziert. (Quelle: imago images/Christian Grube/Archivbild)

Ein Gebäude der Universitätsklinik Leipzig: Eine Patientin ist mit der südafrikanischen Variante des Coronavirus infiziert. (Quelle: Christian Grube/Archivbild/imago images)

Am Uniklinikum Leipzig ist die erste südafrikanischen Corona-Mutation in Sachsen nachgewiesen worden – und die bislang einzige.

Nach dem Auftauchen einer besonders ansteckenden südafrikanischen Variante des Coronavirus bei einer Frau in Leipzig sind bisher keine weiteren Infektionen bekannt geworden. Die Nachverfolgung von Kontakten laufe und werde übers Wochenende fortgesetzt, sagte ein Sprecher der Stadt am Freitag auf Anfrage. Zur Zahl der Kontakte der Infizierten, bei denen sich weitere Menschen mit der Virus-Mutation angesteckt haben könnten, konnte er keine genauere Angabe machen.

Am Donnerstag hatten Stadt und Universitätsklinikum darüber informiert, dass erstmals in Sachsen zufällig diese in Südafrika verbreitete Mutation nachgewiesen wurde. Entdeckt wurde sie bei einem Routine-Screening aller Patienten des Uniklinikums bei einer Frau Mitte 20. Sie war zu Wochenbeginn dort wegen einer Notfallbehandlung, danach aber wieder nach Hause geschickt worden. Den Angaben nach hatte sie keinerlei Symptome einer Corona-Infektion und ist inzwischen in häuslicher Quarantäne.

Laut der Virologie des Universitätsklinikums handelt es sich "mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit" um den Stamm B.1.351, der vorige Woche schon in anderen Bundesländern aufgetreten war. Die Experten arbeiten nach Angaben vom Freitag weiter daran, das Virus-Genom des Erregers vollständig zu analysieren. Das wird aber noch mehrere Tage dauern.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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