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Nach Bayern-Vorstoß: Upamecano im besonderen Blickfeld

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Nach Bayern-Vorstoß: Upamecano im besonderen Blickfeld

22.01.2021, 13:37 Uhr | dpa

Nach Bayern-Vorstoß: Upamecano im besonderen Blickfeld. Dayot Upamecano in Aktion

Leipzigs Angelino (l) und Dayot Upamecano kämpfen mit Dortmunds Erling Haaland um den Ball. Foto: Jan Woitas/dpa (Quelle: dpa)

Das nun öffentliche Werben um Dayot Upamecano lässt die Verantwortlichen von RB Leipzig kalt. Wie schon im vergangenen Sommer ist der Abwehrchef heiß begehrt, nun machte auch der deutsche Rekordmeister keinen Hehl draus. Bayerns Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge selbst machte die Personalie für die Nachfolge von David Alaba nun öffentlich. Die Vorbereitungen der Leipziger auf das Spiel beim 1. FSV Mainz 05 am Samstag (15.30 Uhr/Sky) stört das aber weniger.

"Bei uns wird jetzt keiner unruhig. Wir wissen um die vertragliche Situation bei Upamecano, wir wissen, dass wir ihn natürlich gerne behalten würden. Wir wissen aber auch, wie die Mechanismen im Fußball sind", sagte Trainer Julian Nagelsmann am Freitag bei der virtuellen Pressekonferenz vor dem Rückrundenauftakt.

Upamecano, auf den spätestens seit dem Champions-League-Finalturnier in Portugal im vergangenen August ganz Europa aufmerksam geworden ist, hat bei RB noch einen Vertrag bis 2023 mit einer Ausstiegsklausel über geschätzte 45 Million Euro. "Es ist völlig normal, dass, wenn ein talentierter, junger Spieler unter Umständen zur Verfügung steht, sich Clubs damit befassen", sagte Nagelsmann.

Er lobte den 22-Jährigen erneut über alles. "Wir haben ihn schon gerne bei uns, das zeigt auch die Tatsache, dass er jedes Spiel spielt", betonte der Trainer. "Upa" sei ein ganz feiner Mensch, der die Dinge aufsauge, der sich verbessern will, das Herz am rechten Fleck habe, sagte Nagelsmann und gesteht ihm auch Fehler zu. Im Spiel gegen den 1. FC Union Berlin am vergangenen Mittwoch (1:0) fiel der Franzose durch ein paar Unkonzentriertheiten im Spiel nach vorne auf.

"Das lässt darauf schließen, dass er schon ein paar Spiele mehr hat, die ihm dann auch zusetzen in gewissen Momenten", sagte Nagelsmann. Die Belastungssteuerung sei in seinem Fall schwierig, weil mit Ibrahima Konaté ein Spieler da sei, der in den vergangenen 18 Monaten durch Verletzungen gerade mal so viele Spiele gemacht habe wie Upamecano allein in dieser Saison. Auch Lukas Klostermann sei gerade erst wieder ins Team gerückt. "Das sind potenzielle Spieler, die die Stärken von Upa auch ersetzen können, was Tempo und das Schließen von Räumen in unserer Kette angeht", sagte der RB-Trainer.

In Mainz, so glaubt Nagelsmann, werde Upamecano wieder konzentrierter auflaufen. Die Bayern-Aussagen sollten ihn ohnehin nicht belasten, schließlich geht es für den Franzosen wie für seine Teamkollegen darum, mit einem Erfolg den Kontakt zu den Münchnern nicht zu verlieren. Verzichten muss Nagelsmann dabei auf Yussuf Poulsen, den leichte Adduktorenprobleme zum Aussetzen zwingen. Auch Konaté ist noch keine Option für diese Partie, in der die Leipziger auch vor besonderen Herausforderungen stehen.

Mainz hat bereits den vierten Trainer in dieser Saison, auch das Umfeld sei ein anderes als noch vor Wochen. "Da kommen neue Einflüsse auf die Mannschaft, die es nicht ganz vorhersehbar machen, was sie am Samstag präsentieren werden", sagte Nagelsmann. Der neue Trainer Bo Svensson würde verschiedene Grundordnungen spielen lassen. "Wir werden versuchen, Lösungen für verschiedene Angriffshöhen und verschiedene Art und Weisen zu finden", sagte der RB-Trainer, der auch auf das nicht "ganz optimale Geläuf" in Mainz verwies. "Auch das macht die Sache etwas komplizierter und hemmt unsere Art zu spielen", sagte Nagelsmann.

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