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Landessportbund fordert von Politik Perspektiven

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Landessportbund fordert von Politik Perspektiven

24.02.2021, 15:16 Uhr | dpa

Landessportbund fordert von Politik Perspektiven. Coronavirus - Sportplätze in Berlin

Ein leerer und geschlossener Sportplatz in Berlin. Foto: Kira Hofmann/dpa-Zentralbild/ZB (Quelle: dpa)

In Offenen Briefen haben der Landessportbund Sachsen (LSB) und der Sächsische Fußball-Verband (SFV) von der sächsischen Regierung Perspektiven für den organisierten Sport in der Corona-Pandemie gefordert. "Die pandemiebedingten Einschränkungen des vereinsbasierten Sports zeigen inzwischen massive Auswirkungen. Der sächsische Sport muss zeitnah stärker in den Fokus von Öffnungsszenarien genommen werden, denn die momentane Entwicklung gefährdet seine Vielfalt und Diversität", heißt es im LSB-Schreiben, das von Präsident Ulrich Franzen und Generalsekretär Christian Dahms unterzeichnet ist.

Der Sportdachverband verweist auf die rund 20 000 Mitglieder, die im vergangenen Jahr aus den Vereinen ausgetreten sind. Dass davon 65 Prozent Kinder und Jugendliche sind, bezeichnet der LSB als alarmierend. "Der vorwiegend ehrenamtlich organisierte sächsische Vereinssport benötigt klare Bekenntnisse der Politik und der Regierung, gezielte Maßnahmen zum Wiedereinstieg und schnelle und unbürokratische Hilfen, um seinen wichtigen gesellschaftspolitischen Aufgaben nachkommen zu können", heißt es im LSB-Brief.

Ähnlich sieht es der Sächsische Fußball-Verband. Präsident Hermann Winkler schrieb, der Vereinssport müsse mit seiner gesundheitlichen, sozialen und gesellschaftlichen Bedeutung bei der nächsten Diskussion um neue Lockerungen unbedingt Beachtung finden und dürfe nicht mehr als Teil des Problems, sondern endlich als Teil der Lösung betrachtet werden.

"Unsere Vereine haben sich bisher immer zurückgenommen, haben so ihren Beitrag geleistet, und das obwohl sie durchaus in der Lage sind, Hygienekonzepte verantwortungsvoll und wirksam umzusetzen. Das haben sie bewiesen. Wir fordern deshalb - besonders für unsere Kinder und Jugendlichen - dass zumindest der Trainingsbetrieb im Fußball und im gesamten Vereinssport ab dem 07. März 2021 wieder zugelassen wird", schrieb Winkler.

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