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Henrichs ist jetzt Leipziger

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Henrichs ist jetzt Leipziger

12.04.2021, 13:11 Uhr | dpa

Henrichs ist jetzt Leipziger. RB Leipzig

RB Leipzig bei einem Spiel. Foto: Carmen Jaspersen/dpa (Quelle: dpa)

Benjamin Henrichs kann sich häuslich einrichten. RB Leipzig beendete am Montag die Leihzeit des Fußball-Nationalspielers und holte ihn endgültig zurück in die Bundesliga. Der 24-Jährige war bisher nur von der AS Monaco ausgeliehen und unterschrieb nun am Leipziger Cottaweg einen Vertrag bis 2025. Gut 15 Millionen Euro soll sich der Club den Transfer kosten lassen. "Ich habe immer betont, dass ich mich hier wohlfühle. Ich hoffe nun auf eine erfolgreiche Zeit hier", sagte Henrichs.

Die Hoffnung ist nachvollziehbar, schließlich waren Henrichs erste Monate in Leipzig vor allem von einer hartnäckigen Knieverletzung geprägt. Der Verteidiger musste sogar von Mitte November bis Ende Februar aussetzen. Die 45 Minuten in Bremen am Samstag waren sein längster Einsatz seit dem 3:0 gegen Freiburg Anfang November - und wohl Auslöser für den festen Wechsel nach Leipzig. Medienberichten zufolge war das Greifen der Kaufoption an das Erreichen von 15 Spielen gekoppelt.

Henrichs wollte sich dazu konkret nicht äußern und letztlich dürfte es ihm egal sein. Er denkt lieber an die Zukunft. "Die Saison ist bisher nicht so verlaufen, wie ich mir das vorgestellt habe", gibt der Defensivakteur zu. Jetzt sei er allerdings schmerzfrei und habe einfach Bock, mit der Mannschaft auf dem Platz zu stehen.

Immer noch Bock hat Henrichs auf die EM im Sommer. Beim vorletzten Lehrgang der Nationalmannschaft war er dabei, bei den jüngsten Länderspielen hatte er aufgrund der langen Verletzungspause gefehlt. Jetzt müsse mit Blick auf die EM der Bundestrainer entscheiden. "Ich gebe mein Bestes und hoffe natürlich noch auf die EM", sagt Henrichs.

Bei RB spielt der frühere Leverkusener trotz seiner geringen Einsatzzeit eine tragende Rolle. "Durch seine Mehrsprachigkeit ist er zudem ein wichtiges Bindeglied innerhalb der Mannschaft", betonte Sportdirektor Markus Krösche. Bei komplexen Trainingsinhalten agiert Henrichs auf dem Platz schon mal als Dolmetscher, damit jeder versteht, was Trainer Julian Nagelsmann fordert.

Der Coach war wohl der entscheidende Faktor, der Henrichs zuerst als Leihe und nun langfristig nach Leipzig gelockt hat. Er sei nach Gesprächen mit Nagelsmann von Anfang an überzeugt gewesen, sagte Henrichs. Zumal er vorher in Monaco keine einfach Zeit hatte. Er pendelte zwischen Stammplatz und Bank, erlebte mehrere Trainer, spielte mal in der Champions League und später im Abstiegskampf.

Dennoch möchte er die Zeit nicht missen. Sie habe ihn geprägt, sagte Henrichs und meinte das durchaus positiv. "Es ging nicht immer steil bergauf. Aber jetzt will ich es mir selbst beweisen", sagte Henrichs über seine Leipziger Pläne.

Nur die richtige Position muss noch gefunden werden. Henrichs selbst sieht sich am liebsten im Mittelfeld, das habe er Nagelsmann auch mitgeteilt. Der Trainer selbst könnte Henrichs als hybriden Defensivakteur einsetzen, der in der Verteidigung rechter Außenverteidiger ist und bei Ballbesitz ins defensive Mittelfeld driftet.

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