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"Turnen21" abgesagt: Olympia-Qualifikation verschoben

Leipzig  

"Turnen21" abgesagt: Olympia-Qualifikation verschoben

22.04.2021, 13:35 Uhr | dpa

Nach dem im vergangenen Jahr bereits abgesagten Deutschen Turnfest 2021 in Leipzig kann auch die Ersatzveranstaltung "Turnen21" vom 13. bis 16. Mai nicht ausgetragen werden. Das gaben der Deutsche Turner Bund (DTB) und die Stadt Leipzig am Donnerstag bekannt. Die Corona-Pandemie verhindert die Großveranstaltung mit fünf Sportarten, neun deutschen Meisterschaften und einer Olympia-Qualifikation.

Auch der Versuch, "Turnen21" noch als Modell-Projekt anzumelden, konnte bislang nicht umgesetzt werden. Die Schwierigkeit lag für den DTB vor allem darin, eine wissenschaftliche Betreuung in der Kürze der Zeit zu finden, insbesondere vor dem Hintergrund der ungewissen Entscheidung des Bundes zum Infektionsschutzgesetz.

626 Sportlerinnen und Sportler aus 223 Vereinen Deutschlands hatten sich auf die Meisterschaften vorbereitet und in den Bundesländern qualifiziert.

Die deutschen Mehrkampf-Meisterschaften der Turner werden nun im Rahmen der Multisportveranstaltung "Die Finals" in Dortmund am 3. Juni (Männer) sowie am 4. Juni (Frauen) ausgetragen. Die Einzelfinals waren ohnehin in Dortmund geplant. "Im Sinne der Olympia-Qualifikation kommt uns das entgegen", sagte Sportdirektor Wolfgang Willam am Donnerstag in Basel der Deutschen Presse-Agentur. Die Athleten könnten nach der EM noch einmal eine Woche herunterfahren, um sich dann wieder gezielt vorzubereiten.

"In der Periodisierung für die Olympischen Spiele ist das optimal. Bedauerlich für den Leistungssport ist, dass die deutschen Jugendmeisterschaften nicht stattfinden können", sagte Willam. Dafür einen neuen Termin zu finden, sei schwierig. Die zweite Qualifikation für Tokio ist für den 12. und 13. Juni in München vorgesehen.

DTB-Präsident Alfons Hölzl erklärte in Basel, dass der Verband Ende des vergangenen Jahres die Olympia-Qualifikation bei "Turnen21" platziert habe, weil es zu dem Zeitpunkt optimal für die Athletinnen und Athleten im Sinne der Vorbereitung auf die Olympischen Spiele sei. "Durch die Verschärfung der Pandemie-Lage mit der britischen Mutante können wir nun auch mit einer Qualifikation vier Wochen später im Rahmen der Finals gut leben. Jede Woche Zeitgewinn führt uns hoffentlich ein Stück näher zur Normalität und macht auch die Ausrichtung von Sportgroßveranstaltungen leichter", sagte der Verbandschef.

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