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Nach Aufruf der IG Metall: Porsche-Beschäftigte bestreiken Leipziger Werk

Nach Aufruf der IG Metall  

Porsche-Beschäftigte bestreiken Leipziger Werk

06.05.2021, 11:56 Uhr | dpa

Nach Aufruf der IG Metall: Porsche-Beschäftigte bestreiken Leipziger Werk . Autos mit Flaggen der IG Metall fahren am Leipziger Porsche-Werk vorbei (Archivbild): Wegen der Corona-Pandemie sollen die Mitarbeitenden bei diesem Mal von zu Hause aus streiken.  (Quelle: imago images/Christian Grube)

Autos mit Flaggen der IG Metall fahren am Leipziger Porsche-Werk vorbei (Archivbild): Wegen der Corona-Pandemie sollen die Mitarbeitenden bei diesem Mal von zu Hause aus streiken. (Quelle: Christian Grube/imago images)

Im Tarifkonflikt zwischen Arbeitgebern und der IG Metall hat die Gewerkschaft zum Warnstreik im Leipziger Porsche-Werk aufgerufen. Sie fordert etwa, Entlohnung und Arbeitszeit in Ost und West anzugleichen. 

In Leipzig hat am Donnerstagmorgen ein Warnstreik der 4.200 Beschäftigten im Porsche-Werk begonnen. Wie der Erste Bevollmächtigte der IG Metall, Bernd Kruppa, sagte, startete die Aktion um 6 Uhr mit Beginn der Frühschicht. Über drei Schichten und 24 Stunden sollen die Bänder demnach stillstehen. Wegen der Pandemie sollen die Beschäftigten den Warnstreik zu Hause verbringen.

Bernd Kruppa (r.), 1. Bevollmächtigter der IG Metall Leipzig (Archivbild): Die Gewerkschaft fordert unter anderem eine Entgelterhöhung für die Beschäftigten von vier Prozent. (Quelle: dpa/Hendrik Schmidt)Bernd Kruppa (r.), 1. Bevollmächtigter der IG Metall Leipzig (Archivbild): Die Gewerkschaft fordert unter anderem eine Entgelterhöhung für die Beschäftigten von vier Prozent.

Der Warnstreik ist Teil der Aktionen, die seit Anfang März laufen. Damit will die Gewerkschaft ihren Forderungen in der Tarifauseinandersetzung Nachdruck verleihen. Konkret fordert die IG Metall vier Prozent Entgelterhöhungen. Neben Zukunftstarifverträgen und der Verbesserung von Übernahmeregelungen für Auszubildende fordern die Arbeitnehmer ein tarifliches Angleichungsgeld, um den Unterschied bei Entlohnung und Arbeitszeit zwischen Ost und West anzugleichen. Betroffen sind nach Gewerkschaftsangaben rund 290.000 Beschäftigte im Bezirk Berlin-Brandenburg-Sachsen.

"Die Arbeitgeber sind in der Pflicht, jetzt Lösungen zu unterbreiten. Ansonsten tragen sie, vor allem aber die Konzernzentralen im Westen, allein die Verantwortung für eine weitere Eskalation des Tarifkonfliktes", sagte Kruppa.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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