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Mainz 05 mit Geldstrafe von 166.000 Euro belegt

Rekordsumme beim DFB  

Mainz 05 mit Geldstrafe von 166.000 Euro belegt

01.10.2019, 17:35 Uhr | dpa

Mainz 05 mit Geldstrafe von 166.000 Euro belegt. Jean-Paul Boetius steht auf dem Spielfeld vor geworfenen brennenden Bengalos: Mainz 05 wurde für Pyro-Vorfälle bestraft. (Quelle: dpa/Uwe Anspach)

Jean-Paul Boetius steht auf dem Spielfeld vor geworfenen brennenden Bengalos: Mainz 05 wurde für Pyro-Vorfälle bestraft. (Quelle: Uwe Anspach/dpa)

Das DFB-Sportgericht hat Mainz 05 wegen des unsportlichen Verhaltens seiner Fans im Pokalspiel beim 1. FC Kaiserslauten mit einer Geldstrafe in Höhe von 166.000 Euro belegt. 

Der 1. FSV Mainz 05 ist wegen der massiven Pyro-Vorfälle beim Pokalspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern mit einer Geldstrafe in Höhe von 166.000 Euro belegt worden. Diese Entscheidung verkündete der Deutsche Fußball-Bund (DFB) am Dienstag, nachdem am 10. August im Rahmen der Partie gegen den FCK im Mainzer Fanblock "mehr als 100 pyrotechnische Gegenstände gezündet" worden waren. Dabei geriet auch eine Fahne am Zaun in Brand, weil einige der Feuerwerkskörper geworfen worden waren. Das Spiel musste daraufhin kurz vor Schluss für dreieinhalb Minuten unterbrochen werden.

Die Strafe ist die höchste Summe, die ein Bundesliga-Klub bislang für Verfehlungen seiner Fans zahlen musste. Die bislang höchste Strafe betrug 150.000 Euro und musste in der vergangenen Saison vom Hamburger SV wegen Ausschreitungen beim Derby gegen St. Pauli beglichen werden.

Mainz will Verursacher zahlen lassen

Bis zu 55.000 Euro der auferlegten Strafe können die Mainzer für sicherheitstechnische und infrastrukturelle Maßnahmen verwenden – wenn sie diese dem DFB bis zum 30. Juni 2020 nachweisen. Gegen das Urteil könnte der Fußball-Bundesligist binnen 24 Stunden Einspruch beim DFB-Sportgericht einlegen.


"Wir haben aufgrund des Ausmaßes der Pyrotechnikvorfälle eine Strafe dieses hohen Maßes erwartet. Die polizeilichen Ermittlungen laufen, hier geht es um viel Detailarbeit", sagte der Mainzer Vereins- und Vorstandsvorsitzende Stefan Hofmann. "Wir warten nun die Ermittlungsergebnisse ab und werden die Täter, sofern diese identifiziert werden können, in Regress nehmen."

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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