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Trotz Corona: FSV Mainz 05 sieht sich finanziell gewappnet

Zwangspause in der Corona-Krise  

FSV Mainz 05 sieht sich finanziell gewappnet

09.04.2020, 10:21 Uhr | dpa

Trotz Corona: FSV Mainz 05 sieht sich finanziell gewappnet. Leere Plätze in der Mainzer Opel Arena: Noch sieht der Bundesligist FSV Mainz 05 keine Insolvenzgefahr durch die Corona-Krise. (Quelle: imago images/Martin Hoffmann/Archiv)

Leere Plätze in der Mainzer Opel Arena: Noch sieht der Bundesligist FSV Mainz 05 keine Insolvenzgefahr durch die Corona-Krise. (Quelle: Martin Hoffmann/Archiv/imago images)

Der FSV Mainz 05 sieht bis Ende Juni durch die Coronavirus-Pandemie keine Insolvenz-Gefahr. Doch umso länger der Ball nicht rollt, desto schwieriger wird es für den Verein.

Dem Fußball-Bundesligisten FSV Mainz 05 droht zum 30. Juni nach eigenen Angaben keine Insolvenz. Dies sagte Rouven Schröder, der Sportvorstand des abstiegsgefährdeten Tabellen-15., nun in einem Sky-Interview. "Um es endgültig abzubilden, muss man wissen, wann es los geht. Ob die Saison zu Ende gespielt werden kann, was wir hoffen, wenn auch ohne Zuschauer", erklärte Schröder. "Es ist grundsätzlich so, dass wir auch durch die Thematik der hohen Solidarität, auch innerhalb des Vereins, so aufgestellt sind, dass wir definitiv bis zum 30. Juni nicht von der Insolvenz gefährdet sind."

Der Mainzer Sportvorstand Rouven Schröder blickt in die Kamera: "Wir sind ordentlich aufgestellt und haben definitiv gut gewirtschaftet." (Quelle: dpa/Timm Schamberger/Archiv)Der Mainzer Sportvorstand Rouven Schröder blickt in die Kamera: "Wir sind ordentlich aufgestellt und haben definitiv gut gewirtschaftet."

Der Spielbetrieb in der Bundesliga ist mindestens bis zum 30. April ausgesetzt, normalerweise endet die Spielzeit am 30. Juni. Der Weltverband FIFA hat inzwischen empfohlen, die Verträge von Spielern weltweit an den wirklichen Abschluss der aktuell unterbrochenen Saison anzupassen. "Umso länger der Ball nicht rollt, wird es für uns schon schwierig. Das müssen wir dann auch annehmen und die Solidarität im Verein weiterführen. Wir sind ordentlich aufgestellt und haben definitiv gut gewirtschaftet", sagte Schröder weiter.

Wenn TV-Gelder und Sponsoreneinnahmen nicht fließen, sei es vollkommen normal, dass man als kleinerer Verein mit einem geringeren Budgets seine Aufgaben anders verteilen müsse. Derzeit sind einige Clubs im deutschen Profifußball in ihrer Existenz bedroht. Vor allem, wenn die restlichen Begegnungen nicht einmal als Geisterspiele ausgetragen werden können, was die Deutsche Fußball-Liga (DFL) und ihre Mitglieder anstreben.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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