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Trotz Corona: FSV Mainz 05 sieht sich gewappnet

"Wir werden es schaffen"  

Mainz 05 sieht sich für Corona-Krise gewappnet

29.04.2020, 08:52 Uhr | dpa

Trotz Corona: FSV Mainz 05 sieht sich gewappnet . Das Mainzer Vereinslogo ist auf einer Tribüne zu sehen: Der Verein sieht sich in der Corona-Krise gut aufgestellt. (Quelle: dpa/Frank Rumpenhorst/Archiv)

Das Mainzer Vereinslogo ist auf einer Tribüne zu sehen: Der Verein sieht sich in der Corona-Krise gut aufgestellt. (Quelle: Frank Rumpenhorst/Archiv/dpa)

Falls die Bundesliga-Saison abgebrochen wird, rechnet der FSV Mainz 05 mit einem Minus von 23 Millionen Euro. Dennoch gibt sich der Verein zuversichtlich.

Sonderrechte für den Profifußball in der anhaltenden Corona-Pandemie lehnt der FSV Mainz 05 rigoros ab. "Das wird es mit uns nicht geben", betonte Vorstandschef Stefan Hofmann am Dienstag bei einer Online-Informationsveranstaltung für Mitglieder und Fans für den Fall der Wiederaufnahme des Bundesliga-Spielbetriebs und nötiger Gesundheitstests. "Es gibt ein Veto, wenn wir irgendwem einen Tests wegnehmen", betonte Sportvorstand Rouven Schröder.

Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hatte in der Geisterspiel-Debatte mehrfach erklärt, dass sie keine Tests beanspruche, die für den allgemeinen Gesundheitsschutz dringend gebraucht werden und dass genügend Kapazitäten vorhanden seien.

Eine Gutscheinlösung für bereits erworbene Tickets für Spiele lehnt Jan Lehmann für den FSV Mainz 05 ab: "Es gibt Geld zurück, wenn man darauf besteht." Der kaufmännische Vorstand lobte die Aktion "Heldentickets" des Clubs: Hier können Fans Dauer- oder Einzeltickets spenden, die dann zu gegebener Zeit an Menschen in systemrelevanten Berufen verteilt werden. Bisher haben nach Lehmanns Angaben mehr als 3.000 Menschen davon Gebrauch gemacht.

Das Krisenmanagement bleibt in der Corona-Pandemie das große Thema auch beim FSV. Lehmann stellte klar: "Wir müssen sparen in allen Abteilungen, aber Mainz 05 wird es schaffen." Das Handeln sei von großer Solidarität geprägt. "Das Vertrauen ist entscheidend", erklärte Schröder. Das Kurzarbeitergeld für Mitarbeiter stocke Mainz 05 auf 90 Prozent des aktuellen Gehaltes auf. Die Profis hätten freiwillig auf einen Teil ihrer Bezüge verzichtet.

Der FSV Mainz 05 rechnet mit einem Minus von 23 Millionen Euro, falls die Bundesliga-Saison abgebrochen wird. Der erwartete Gesamtumsatz für die Saison 2019/2020 betrage 120 Millionen Euro. Eingesparte zehn Millionen Euro müssen abgezogen werden und verbessern die Bilanz geringfügig.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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