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Protesttag: "Fridays for Future" ruft zu Beteiligung auf

Mainz  

Protesttag: "Fridays for Future" ruft zu Beteiligung auf

19.08.2019, 19:28 Uhr | dpa

Protesttag: "Fridays for Future" ruft zu Beteiligung auf. Fridays for Future

Eine Frau demonstriert in einem grünen T-Shirt mit der Aufschrift "Friday for Future". Foto: Julian Stähle/Archiv (Quelle: dpa)

Die Initiativgruppe von "Fridays for Future" in Mainz hat zu einer breiten Beteiligung an bundesweiten Protesten für den Klimaschutz am 20. September aufgerufen. "Wir müssen als außerparlamentarische Bewegung den Druck verstärken", sagte Vincent Lohmann am Montag in Mainz. Im September will das sogenannte Klimakabinett der Bundesregierung über Maßnahmen entscheiden, damit Deutschland nationale und international verpflichtende Klimaziele einhalten kann.

Es sei zu befürchten, dass an diesem Tag keine wirksamen Beschlüsse getroffen würden, sagte der Geschäftsführer der Kapitalanlage-Firma Wiwin, Matthias Willenbacher. Er rufe alle anderen Unternehmen auf, sich an dem Protesttag zu beteiligen. Er werde an diesem Tag mit 40 Mitarbeitern auf der Straße sein. "Das muss in allen Betrieben ein Thema werden", sagte Edith Heller von der Gruppe "Workers for Future".

Von dem Begriff "Generalstreik" habe sich die Schülerbewegung inzwischen verabschiedet, um den Gewerkschaften die Mitwirkung leichter zu machen, erklärte Lohmann. So gebe es auch viele Möglichkeiten einer Beteiligung wie eine "verlängerte Mittagspause".

Bereits am Mittwoch nächster Woche will "Fridays for Future" die Beratungen des Mainzer Stadtrats über die Ausrufung eines Klimanotstands mit einer Kundgebung und einem "Die-In", also einem symbolischen Sterben, auf dem Marktplatz begleiten. Als Beispiel für konkrete Maßnahmen zum Klimanotstand nannte Lohmann die Sperrung der gesamten Innenstadt für den Autoverkehr.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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