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Der Wald leidet: Landtag streitet über Heilmittel

Mainz  

Der Wald leidet: Landtag streitet über Heilmittel

22.08.2019, 13:14 Uhr | dpa

Der Wald leidet: Landtag streitet über Heilmittel. Der Blick auf Stamm und Baumkrone einer Eiche

Ein Blick in die Baumkrone einer Eiche vom Stamm ausgehend. Foto: Julian Stratenschulte/Archiv (Quelle: dpa)

Mit einer Initiative für die Neupflanzung von vier Millionen Bäumen ist die CDU im rheinland-pfälzischen Landtag auf Kritik gestoßen. Der Vorstoß gehe an den eigentlichen Problemen des Waldes wie Dürre und Hitze vorbei, sagte Umweltministerin Ulrike Höfken (Grüne) am Donnerstag in Mainz. "Es nutzt nichts, Bäume zu pflanzen, wenn sie in der Trockenheit eingehen."

Höfken verwies auf die im Juni erzielte Erklärung der Landesregierung mit kommunalen und privaten Waldbesitzern zur Anpassung der Wälder an höhere Temperaturen und die finanzielle Unterstützung für den Ausgleich von Schäden hin. Von zentraler Bedeutung auch für den Wald sei die Weiterentwicklung des Klimaschutzkonzeptes.

"Der heimische Wald ist in großer Gefahr", sagte der CDU-Fraktionsvorsitzende Christian Baldauf. "Jetzt braucht er unsere Hilfe." Die bisherigen Anstrengungen der Landesregierung reichten bei weitem nicht aus, kritisierte der Oppositionsführer. Nötig sei ein Aufforstungsprogramm von "vier Millionen Bäumen für vier Millionen Rheinland-Pfälzer".

Die Zahl von vier Millionen Bäumen entspreche dem Ausmaß der jährlichen Nachpflanzungen in Rheinland-Pfalz, sagte der SPD-Abgeordnete Nico Steinbach. Bei über 600 Millionen Bäumen in Rheinland-Pfalz seien vier Millionen noch nicht einmal ein Prozent, ergänzte der Grünen-Fraktionsvorsitzende Bernhard Braun. "Nicht jeder, der im Wald steht, ist schon ein Forstfachmann", hielt er Baldauf vor, "deswegen sollten Sie sich mit der Materie eingehender beschäftigen." Baldauf warf Braun daraufhin Arroganz vor: "Dieses Thema bewegt uns und es bewegt mich."

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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