Sie sind hier: Home > Regional > Mainz >

Mainz will bald den Klimanotstand ausrufen

Fridays for Future zeigt Wirkung  

Mainz will bald den Klimanotstand ausrufen

29.08.2019, 12:05 Uhr | cf, t-online.de, dpa

Mainz will bald den Klimanotstand ausrufen. Ein Blick über die Mainzer Innenstadt: Die Stadt soll den Klimanotstand ausrufen, fordern mehrere Parteien. (Quelle: dpa/Fredrik von Erichsen/Archiv)

Ein Blick über die Mainzer Innenstadt: Die Stadt soll den Klimanotstand ausrufen, fordern mehrere Parteien. (Quelle: Fredrik von Erichsen/Archiv/dpa)

Mehrere Fraktionen haben im Mainzer Stadtrat den Klimanotstand für die Stadt gefordert und schon erste Maßnahmen vorgestellt. Doch die Entscheidung dazu soll erst im September fallen. 

In der ersten Sitzung des Mainzer Stadtrats am Mittwoch nach der Sommerpause hat es noch keine endgültige Entscheidung zum Klimanotstand gegeben. Vier Fraktionen hatten jeweils einen eigenen Antrag zum Klimanotstand eingebracht. Durch solch einen Notstand sollen alle Entscheidungen im Stadtrat unter klimapolitischen Aspekten berücksichtigt werden, um die gesteckten Ziele des Pariser Klimaschutz-Abkommens noch zu erreichen. 

In der Sitzung gab es eine sehr engagierte Debatte, wie Oberbürgermeister Michael Ebling (SPD) in einem Facebook-Video am Abend erläuterte. Die Fridays-for-Future-Demonstrationen in Mainz hätten den Rat sehr für das Thema sensibilisiert. In der Sitzung diskutierten die Ratsmitglieder vor allem darüber, was nun zu tun sei. "Es mangelt dazu, zum Glück, nicht an guten Vorschlägen", sagte Ebling. 

Oberbürgermeister Michael Ebling fasst die Ergebnisse der heutigen Sitzung des Mainzer Stadtrates zusammen.

Gepostet von Landeshauptstadt Mainz am Mittwoch, 28. August 2019

Die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP), die Grünen, die Linke und die Fraktion Piraten und Volt formulierten in ihren Anträgen bereits erste Klimaschutz-Maßnahmen. Die ÖDP fordert beispielsweise ein Mobilitätsmanagement, das als Ziel weniger „motorisierten Individualverkehr“ vorsieht. Die Grünen planen eine Solarsatzung für Neu- und Umbauten. Die Linke fordert außerdem eine Grünflächenstrategie und eine Notfallinfrastruktur für die Versorgung der Bevölkerung bei Hitzewellen.

Experten sollen über Klimanotstand sprechen

Doch zur Entscheidung über die Anträge und einen Ausruf des Klimanotstands kam es noch nicht. Die Ratsmitglieder beantragten schließlich eine Anhörung von Experten zum Thema, die dann im September stattfinden soll. "Und dann wird auch endgültig über die Anträge zum Klimanotstand entschieden", sagte Ebling.


Vor der Sitzung des Stadtrats am Mittwoch demonstrierten mehr als 200 Menschen für den Klimanotstand, meldete die Deutsche Presse-Agentur. Ebling nahm dabei eine Petition mit mehr als 2.300 Unterschriften entgegen. Darin wird ebenfalls gefordert, alle städtischen Entscheidungen an den Zielen des Pariser Klimaschutzabkommens auszurichten.

Verwendete Quellen:

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
10-Tages-Vorhersage

Anzeige
Mäntel-Highlights und schöne Jacken shoppen
bei MADELEINE
myToysbonprix.deOTTOhappy-size.detchibo.deLIDLBabistadouglas.deBAUR;

shopping-portal