Sie sind hier: Home > Regional > Mainz >

Unternehmer Schneider wird mit Umweltpreis ausgezeichnet

"Schrittmacher im Umweltschutz"  

Mainzer Unternehmer erhält Deutschen Umweltpreis

13.09.2019, 10:23 Uhr | dpa

Unternehmer Schneider wird mit Umweltpreis ausgezeichnet. Reinhard Schneider: Der Deutsche Umweltpreis 2019 geht an den Mainzer Unternehmer. (Quelle: dpa/Herbert Piel/P!elmedia/Deutsche Bundesstiftung Umwelt)

Reinhard Schneider: Der Deutsche Umweltpreis 2019 geht an den Mainzer Unternehmer. (Quelle: Herbert Piel/P!elmedia/Deutsche Bundesstiftung Umwelt/dpa)

Er soll ökologische Produkte mehrheitsfähig gemacht haben: Der diesjährige Deutsche Umweltpreis geht an den Mainzer Unternehmer Reinhard Schneider. Er weiß bereits, was er mit dem Preisgeld von 250.000 Euro machen will.

Der Mainzer Unternehmer Reinhard Schneider erhält den diesjährigen Deutschen Umweltpreis. Der Inhaber des Chemieunternehmens Werner & Mertz werde zusammen mit der Bodenwissenschaftlerin Ingrid Kögel-Knabner von der TU München ausgezeichnet, teilte die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) am Freitag in Osnabrück mit. Beide seien "Schrittmacher im Umweltschutz, die Zukunftslösungen liefern für die enormen ökologischen Herausforderungen der Gegenwart", erklärte DBU-Generalsekretär Alexander Bonde. Der mit jeweils 250.000 Euro dotierte Preis wird am 27. Oktober von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier überreicht.

Schneider habe mit einer "unternehmerischen Rundum-Nachhaltigkeitsstrategie und hohem persönlichem Engagement" den Weg dafür geebnet, dass in einer kompletten Wirtschaftsbranche Umweltinnovationen auf immer höherem Standard hätten etabliert werden können, würdigte Bonde den Unternehmer. Er habe konsequent ökologische Produkte in einem Massenmarkt mehrheitsfähig gemacht, lebe Nachhaltigkeit in allen unternehmerischen Entscheidungen und sichere sich so das Vertrauen der Verbraucher. Eine der bekanntesten Marken des Unternehmens ist "Frosch". 

"Eine Ehre und Bestätigung"

"Dieser Preis ist hilfreich, eine Ehre und für mich Bestätigung, auf diesem Weg weiterzumachen, weil noch enorme Verbesserungen möglich sind", sagte Schneider in Mainz der Deutschen Presse-Agentur. Das Preisgeld wolle er in ein Projekt zur Wiederaufforstung von Wäldern und damit zur Bindung des Treibhausgases CO2 investieren.


Die Münchener Forscherin Kögel-Knabner würdigte Bonde als eine der renommiertesten und einflussreichsten Bodenwissenschaftlerinnen der Welt. Ihr sei es gelungen, die zentrale Rolle des im Vergleich zu Luft und Wasser in seiner Bedeutung "fatal unterschätzten" Umweltmediums Boden stärker bewusst zu machen. Meilenstein ihrer Forschungen sei die Entdeckung gewesen, wie Kohlenstoff als organische Substanz im Boden gebunden werde.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
10-Tages-Vorhersage

Ulla Popkenbonprix.deOTTOhappy-sizetchibo.deLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal