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Mainzer Charakter gegen Union gefragt: Vertrauen ist da

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Mainzer Charakter gegen Union gefragt: Vertrauen ist da

07.11.2019, 15:17 Uhr | dpa

Mainzer Charakter gegen Union gefragt: Vertrauen ist da. RB Leipzig - FSV Mainz 05

Torwart Robin Zentner von Mainz beim das 8:0 durch Leipzigs Timo Werner (r). Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Das historische 0:8-Debakel bei RB Leipzig wirkt beim Fußball-Bundesligisten FSV Mainz 05 immer noch nach. Und so ist die Mannschaft am Samstag (15.30 Uhr/Sky) gegen Aufsteiger Union Berlin gefordert, Charakter zu zeigen und sich mit einer starken Leistung für den schlimmen Auftritt in der Vorwoche zu rehabilitieren. "Das Verhalten ist bald wichtiger als das Ergebnis. Alle sollen uns ansehen, dass wir das Spiel gewinnen wollen", sagte FSV-Trainer Sandro Schwarz am Donnerstag. "So können wir das nicht stehen lassen."

Der 41-Jährige erhielt unter Woche die Rückendeckung von Sportvorstand Rouven Schröder und fordert nun eine Reaktion der Spieler. Gegen den Tabellennachbarn (Platz 14/10 Punkte) will Schwarz Verlässlichkeit sehen.

Laut Schröder bereitet der Coach seine Kicker optimal auf jeden Gegner vor. Doch ob die 05er den Matchplan ab Spielbeginn auch umsetzen, dafür gibt es keine Gewähr. "Ich will Taten sehen, ein anderes Gesicht. Keiner kann sich aus der Verantwortung schleichen", betonte Schwarz. Hoffnung macht ihm, dass der FSV in schöner Regelmäßigkeit Talsohlen durchschreitet. "Wir haben das Grundvertrauen, schwere Situationen regeln zu können."

Als Grund für das kollektive Versagen bei Bayern München (1:6) und in Leipzig (0:8) hat Schwarz fehlende Klarheit im Kopf der Spieler ausgemacht. "Nach Gegentoren ist jeder nur mit sich selbst beschäftigt", beklagte er. Den Stein der Weisen hat aber auch er nicht, um die geforderten Mainzer Tugenden anzubieten. Dennoch sieht Schwarz nicht schwarz: "Wir kommen ja nicht aus einer Niederlagenserie. Wir hatten nur ein Spiel aufzuarbeiten."

Die Partie gegen die zuletzt im DFB-Pokal (2:0 in Freiburg) und in der Liga (1:0 gegen Hertha BSC) siegreichen Köpenicker könnte zu einer zähen Angelegenheit werden. Union steht mit nur 15 Gegentreffern defensiv ordentlich, agiert leidenschaftlich und aggressiv. "Das ist ein Gegner aus unserer Tabellenregion. Wir werden nicht viele Chancen bekommen, deshalb brauchen wir Überzeugung und Geduld", sagte Schwarz. In Anthony Ujah, Sebastian Polter und Neven Subotic kommt der Aufsteiger gleich mit drei ehemaligen 05ern in die Arena.

Beim 3:1 gegen den 1. FC Köln vor zwei Wochen hatten gut 33 000 Zuschauer dem FSV zugejubelt. Gegen Union werden es rund zehntausend Fans weniger sein. Das Debakel wirkt auch im Umfeld nach.

In der Startelf der 05er wird es keine großen Umwälzungen geben. Innenverteidiger Moussa Niakhaté ist nach seiner Gelbsperre zurück. Auf der rechten Abwehrseite dürfte Daniel Brosinski wieder erste Wahl sein. Auf anderen Positionen hat sich Schwarz dagegen noch nicht festgelegt.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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