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Deutscher Kleinkunstpreis für Kabarettist Sebastian Pufpaff

Mainz  

Deutscher Kleinkunstpreis für Kabarettist Sebastian Pufpaff

19.11.2019, 06:23 Uhr | dpa

Deutscher Kleinkunstpreis für Kabarettist Sebastian Pufpaff. Der Komiker Sebastian Pufpaff steht in einem Studio

Der Komiker Sebastian Pufpaff steht in einem Studio. Foto: Henning Kaiser/dpa (Quelle: dpa)

Der Kabarettist und Entertainer Sebastian Pufpaff bekommt den Deutschen Kleinkunstpreis 2020 in der Sparte Kabarett. Das teilte das Unterhaus in Mainz mit. Die Jury lobte den 43-Jährigen als "Meister der Widersprüche, der sich vom Teleshopping bis auf die große Kabarettbühne gespielt hat" und "als gut gelaunten Zyniker", der sein Publikum "aus der moralischen Komfortzone" zwingt. "Statt einfacher Wahrheiten bietet er Perspektivwechsel, bläst Klischees auf bis zur Selbstzerstörung und löst die komplexesten Probleme mit einer Pointe."

Das Mainzer Unterhaus, eines der bedeutendsten Zentren für Kleinkunst in Deutschland, vergibt die Auszeichnung seit 1972. Der Preis ist in fünf Kategorien aufgeteilt und insgesamt mit 25 000 Euro dotiert. Damit ist der Kleinkunstpreis nach Angaben des Unterhauses die höchstdotierte Auszeichnung ihrer Art in Deutschland.

Die anderen Preisträger sind: Das Liedermacher-Duo "Suchtpotenzial" mit der schwäbischen Pianistin Ariane Müller und der Berliner Sängerin Julia Gámez Martin in der Kategorie Chanson/Musik/Lied. "Suchtpotenzial singen dem Sexismus den Kampf an", lobte die Jury. "Geballte Frauenpower mit Sinn und Selbstironie."

Der französisch-deutsche Kabarettist Emmanuel Peterfalvi, der mit seiner Figur des TV-Reporters Alfons bekannt geworden ist, bekommt die Auszeichnung in der Sparte Kleinkunst. Der Künstler halte der Gesellschaft als medialer Eulenspiegel unterhaltsam wie entlarvend den Spiegel vor, heißt es in der Begründung der Jury. "Mit sympathischen, selbstironischen Kokettieren nimmt Alfons stets die Schärfe aus der Würze und serviert dennoch ein pikantes kabarettistisches Savoir-vivre."

Der österreichische Kabarettist und Stand-up Comedian Christoph Fritz wird mit dem Förderpreis der Stadt Mainz für sein Erstlingswerk "Das jüngste Gesicht" geehrt. Seine jugendliche Erscheinung lasse Naivität vermuten. "Zerschmettert werden die äußeren Eindrücke jedoch durch die Wucht, mit der seine tabulosen, mit knallharten Pointen gespickten Texte daherkommen", stellt die Jury fest.

Die aus dem Kabarettduo "Missfits" bekannte Gerburg Jahnke erhält den Ehrenpreis des Landes Rheinland-Pfalz. "Sie ist die "First Lady" des Kabaretts", heißt es in der Würdigung. Seit den 1980er Jahren sei sie für ganze Generationen junger Künstlerinnen prägend.

Die Preisverleihung im Unterhaus am 1. März moderiert Urban Priol. Er ist selbst Preisträger des Kleinkunstpreises 2000 in der Sparte Kabarett.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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