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Landesregierung befürchtet Zunahme des Fluglärms

Mainz  

Landesregierung befürchtet Zunahme des Fluglärms

12.12.2019, 10:59 Uhr | dpa

Landesregierung befürchtet Zunahme des Fluglärms. Sitzung Landtag Rheinland-Pfalz

Der Schriftzug Landtag Rheinland-Pfalz ist im rheinland-pfälzischen Landtag zu sehen. Foto: Silas Stein/dpa (Quelle: dpa)

Die rheinland-pfälzische Landesregierung ist besorgt über einen angekündigten Test zur Neuverteilung von Starts und Landungen am Frankfurter Flughafen. Die Pläne der Deutschen Flugsicherung (DFS) seien nicht akzeptabel, da dadurch mehr Fluglärm nach Rheinhessen verlagert werde, sagte Innenminister Roger Lewentz (SPD) am Donnerstag im rheinland-pfälzischen Landtag. "Die angekündigten Tests offenbaren erneut die Schwächen des Flughafenkonzepts."

Nach den Plänen der DFS sollen laut Lewentz vom 3. Februar bis 25. März 2020 weit mehr Starts über die Südumfliegung und damit direkt über Rheinhessen abgewickelt werden. Seit dem jüngsten Ausbau des Rhein-Main-Flughafens habe die Bevölkerung von Mainz und Rheinhessen einen starken Anstieg der Belastungen des Fluglärms zu ertragen, sagte der Minister. Mit der Südumfliegung würden Tausende von Menschen noch stärker belastet.

Die DFS will während des Tests auch Maschinen auf der Südbahn des Flughafens starten lassen. Diese wird bislang gemeinsam mit der Landebahn Nordwest nahezu ausschließlich für Landungen genutzt, die nun während des Tests teilweise auf die Center-Bahn verlagert werden. Die Landesregierung sei vorab nicht von den Plänen unterrichtet worden, kritisierte Lewentz. Er zeigte sich zudem besorgt, dass sich mit der Inbetriebnahme des Flughafen-Terminals 3 die Zahl der Flugbewegungen und damit auch die Fluglärm-Belastung in Rheinhessen deutlich erhöhen werde.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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