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Mainz: LKA hat neue Strategie gegen Intensivtäter entwickelt

Pilotphase startet 2020  

Land will Intensivtäter mit neuer Strategie überführen

18.12.2019, 15:19 Uhr | dpa

Mainz: LKA hat neue Strategie gegen Intensivtäter entwickelt. Innenminister Roger Lewentz: Eine neue Strategie soll Rheinland-Pfalz sicherer machen. (Quelle: imago images/Sven Simon)

Innenminister Roger Lewentz: Eine neue Strategie soll Rheinland-Pfalz sicherer machen. (Quelle: Sven Simon/imago images)

Kriminelle Intensivtäter sind auch in Mainz und Umgebung ein Problem. Um mehr dagegen machen zu können, hat das LKA jetzt eine neue Strategie entwickelt – und will das Land so noch sicherer machen.

Mit einer neuen Strategie will Rheinland-Pfalz die Verfolgung von Mehrfach- und Intensivtätern verbessern. Dafür soll das Landeskriminalamt (LKA) in Mainz verschiedene polizeiliche Informationssysteme zentral auswerten, wie Innenminister Roger Lewentz von der SPD am Mittwoch in der Landeshauptstadt mitteilte. 

So sollen in Zukunft auch Beschuldigte mit mutmaßlichen Taten in unterschiedlichen Zuständigkeitsbereichen, Bundesländern und Staaten erfasst werden. Die Ermittlungen zu mutmaßlichen Mehrfach- und Intensivtätern sollen dann jeweils bei einem Dezernenten konzentriert werden. So könnten alle Verfahren zu einem Beschuldigten in einer Hand als Eilfall bearbeitet werden.

Pilotphase Anfang 2020 geplant

"Für Rheinland-Pfalz zeigt die Kriminalitätsstatistik 2018, dass 0,8 Prozent der Tatverdächtigen mehr als zehn Prozent der aufgeklärten Straftaten begangen haben, 34 davon waren sogar für mehr als 50 Taten verantwortlich", erklärte Lewentz.

Die neue Strategie soll laut Innenministerium zunächst 2020 in einer sechsmonatigen Pilotphase getestet und parallel ausgewertet werden. Justizminister Herbert Mertin von der FDP zeigte sich zuversichtlich, dass sich die Mehrarbeit auszahle: "Unser Ziel muss es sein, möglichst weitere Straftaten zu verhindern und schnell auf begangenes Unrecht zu reagieren."

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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