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Wohn-Pflege-Projekte: Weitere Kommunen machen mit

Mainz  

Wohn-Pflege-Projekte: Weitere Kommunen machen mit

23.01.2020, 16:16 Uhr | dpa

Wohn-Pflege-Projekte: Weitere Kommunen machen mit. Pflege

Der Bewohnerin einer Seniorenwohnanlage wird der Blutdruck gemessen. Foto: Marijan Murat/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Fünf weitere Kommunen machen beim rheinland-pfälzischen Landesprojekt "WohnPunkt RLP" mit, das Wohn-Pflege-Projekte fördert. Die Kooperationsvereinbarungen unterzeichneten am Donnerstag in Mainz die Ortsgemeinden Bettenfeld und Gillenfeld (beide im Kreis Vulkaneifel), die Ortsgemeinde Gommersheim im Kreis Südliche Weinstraße und die Ortsgemeinde Ottersheim im Kreis Germersheim, wie das Sozialministerium mitteilte. Sie werden nun vom Land finanziell unterstützt und beraten.

Träger des Projekts ist die Landeszentrale für Gesundheitsförderung. Konkret sollen mit Hilfe von "WohnPunkt RLP" Wohnmodelle für ältere Menschen geschaffen werden, damit diese in ihrem vertrauten Umfeld bleiben und Kontakt zu Freunden, Nachbarn und Angehörigen halten können, auch wenn der Bedarf an Unterstützung und Hilfe steigt. Gerade in kleinen Dörfern brauche es Wohn-Pflege-Angebote, die vor Ort entwickelt würden und die lokalen Gegebenheiten berücksichtigten, sagte Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD).

Schon seit Jahren mit dabei ist zum Beispiel die Ortsgemeinde Dörrebach im Hunsrück, mittlerweile Teil der neuen Verbandsgemeinde Langenlonsheim-Stromberg. Strombergs vormalige Bürgermeisterin Anke Denker, nun Beigeordnete in der neuen Verbandsgemeinde, sagte der Deutschen Presse-Agentur, es sei sehr wichtig, dass ältere Menschen in ihrem Dorf bleiben können, "dass sie Gemeinschaft leben und auch noch zum Dorffest können - und sei es im Rollstuhl". Für die Umsetzung eines solchen Vorhabens sei "WohnPunkt RLP" sehr hilfreich. In Dörrebach wird gerade geschaut, ob sich dort konkret in einer neuen Ortsmitte eine Kombination aus Wohnpflege-Gemeinschaft und Tagespflege realisieren lässt. Für 2020 wurde das Landesprojekt ausgeweitet auf Kleinstädte mit bis zu 10 000 Einwohnern.

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