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Mainz: Busfahrer streiken – zahlreiche Einschränkungen

Probleme im ÖPNV  

Busfahrer streiken erneut in Mainz

24.01.2020, 07:37 Uhr | dpa

Mainz: Busfahrer streiken – zahlreiche Einschränkungen. "Wir streiken" steht auf einem Transparent: In Mainz und Umgebung wird erneut gestreikt. (Quelle: dpa/Bernd Wüstneck/Archivbild)

"Wir streiken" steht auf einem Transparent: In Mainz und Umgebung wird erneut gestreikt. (Quelle: Bernd Wüstneck/Archivbild/dpa)

In Mainz und Umgebung streiken seit dem Morgen erneut die Mitarbeiter privater Busunternehmen. Die Auswirkungen dürften in ganz Rheinland-Pfalz zu spüren sein.

Wegen eines Streiks von Mitarbeitern privater Busunternehmen dürften an diesem Freitag viele Rheinland-Pfälzer vergeblich auf den Bus warten. Die Aktion an mehreren Standorten ging mit Beginn der Frühschicht um 3.45 Uhr los, wie ein Sprecher der Gewerkschaft Verdi mitteilte. 

Bestreikt würden alle Standorte des Unternehmens DB Regio Bus Rhein-Mosel und Niederlassungen von DB Regio Bus Mitte. Verdi zufolge ist damit zu rechnen, dass auch der Schülerverkehr in vielen Teilen des Landes nicht stattfinden werde.

Ende des Streiks um Mitternacht

Betroffen seien unter anderem Mainz, Ingelheim und Umgebung, Bad Kreuznach, Kaiserslautern, Zweibrücken, Kusel, Worms, die Region Bernkastel-Kues, Bad Neuenahr-Ahrweiler sowie Bad Breisig. In Mainz fahren die Busse von DB Regio teilweise auf Linien des Stadtverkehrs. Das Ende der Arbeitsniederlegung ist erst für Mitternacht geplant. Auch Schulbusse sind von dem Streik betroffen, wie die Polizei in Mainz mitteilte.

"Es muss auch davon ausgegangen werden, dass während des Arbeitskampfes weitere Betriebe zum Streik aufgerufen werden", erklärte Verdi. Nach Angaben der Gewerkschaft wird der Busverkehr in den betroffenen Städten teils von öffentlichen, teils von privaten Anbietern bestritten. Am kritischsten dürfte die Situation nach Einschätzung der Gewerkschaft in der Region Worms werden, wo der Überlandverkehr von privaten Unternehmen abgedeckt wird.

9.000 Beschäftigte betroffen

Die Tarifverhandlungen für das Verkehrsgewerbe laufen schon seit längerer Zeit, 15 Verhandlungsrunden sind der Gewerkschaft zufolge schon zustande gekommen. Ein akzeptables Angebot der Arbeitgeberseite liege aber nicht vor.

Verdi fordert unter anderem auch eine Bezahlung unfreiwilliger Pausen zwischen den Fahrten für die mehr als 9.000 Beschäftigten privater Busunternehmen. Zudem fordert die Gewerkschaft ein 13. Monatsgehalt, mehr Urlaubsgeld und höhere Zuschläge für Nacht- und Feiertags- und Wochenendarbeit. Neben privaten Busunternehmen betreffen die Verhandlungen auch Speditionen, Logistikunternehmen sowie Kurier-, Express- und Postdienstleister.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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