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Mainz: Busfahrer streiken weiter

Verspätungen und Ausfälle  

Busfahrer in Mainz streiken weiter

27.01.2020, 08:31 Uhr | dpa

Mainz: Busfahrer streiken weiter. Busse stehen auf dem Betriebshof: In Rheinland-Pfalz sind Tausende Fahrer privater Busunternehmen zum Streik aufgerufen. (Quelle: dpa/Andreas Arnold/Archiv)

Busse stehen auf dem Betriebshof: In Rheinland-Pfalz sind Tausende Fahrer privater Busunternehmen zum Streik aufgerufen. (Quelle: Andreas Arnold/Archiv/dpa)

Die Gewerkschaft Verdi erhöht den Druck auf Arbeitgeber: In Mainz und Umgebung setzen die Fahrer privater Busunternehmen ihren Streik fort. Auch eine Demo ist geplant.

Wegen eines Streiks von Mitarbeitern privater Busunternehmen müssen Pendler und Schüler an diesem Montag voraussichtlich erneut Geduld mitbringen. Die Aktion sollte nach Angaben der Gewerkschaft Verdi mit Beginn der Frühschicht gegen 3 Uhr beginnen und bis Mitternacht dauern.

Bestreikt werden sollen am Montag alle Standorte des Unternehmens DB Regio Bus Rhein-Mosel sowie Niederlassungen von DB Regio Bus Mitte. Betroffen sind Verdi zufolge unter anderem Mainz, die Region Ingelheim, Speyer, Bad Kreuznach, Kaiserslautern, Zweibrücken und Worms. Auch in den Regionen um Bernkastel-Kues, Bad Neuenahr und Bad Breisig sind Streiks geplant.

Zudem will die Gewerkschaft Mitarbeiter der privaten Busunternehmen zu einem Demonstrationszug vor dem Wirtschaftsministerium in Mainz versammeln. Verdi fordert die Einführung des sogenannten ÖPNV-Indexes nach dem Vorbild Hessens. Dort wird der öffentliche Nahverkehr vom Land bezuschusst. Auch Tarifsteigerungen würden zum Teil ausgeglichen, teilte Verdi mit.

Bezahlung von unfreiwilligen Pausen gefordert

Bereits am Freitag hatte die Gewerkschaft zum Streik aufgerufen. Dabei kam es vor allem im Überlandverkehr zu Ausfällen und Verspätungen. Verdi fordert unter anderem eine Bezahlung unfreiwilliger Pausen zwischen den Fahrten für die mehr als 9.000 Beschäftigten privater Busunternehmen.

Zudem will die Gewerkschaft ein 13. Monatsgehalt, mehr Urlaubsgeld sowie höhere Zuschläge für Nacht-, Feiertags- und Wochenendarbeit durchsetzen. Neben privaten Busunternehmen betreffen die Verhandlungen auch Speditionen, Logistikunternehmen sowie Kurier-, Express- und Postdienstleister.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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