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Mainz: Das sind die Highlights der Fastnacht

Im Zeichen der Herzlichkeit  

Das sind die Highlights der Mainzer Fastnacht

20.02.2020, 11:55 Uhr | dpa

Mainz: Das sind die Highlights der Fastnacht. Mitglieder der Mainzer Prinzengarde beim Rosenmontagszug in Mainz: In diesem Jahr wollen mehr Karnevalisten als im Vorjahr mitlaufen. (Quelle: imago images/Pacific Press Agency/Archiv)

Mitglieder der Mainzer Prinzengarde beim Rosenmontagszug in Mainz: In diesem Jahr wollen mehr Karnevalisten als im Vorjahr mitlaufen. (Quelle: Pacific Press Agency/Archiv/imago images)

In Mainz beginnen die närrischen Tage mit zahlreichen Veranstaltungen. Am traditionellen Rosenmontagszug beteiligen sich voraussichtlich mehr Karnevalisten als im Vorjahr. Eine halbe Million Besucher werden erwartet.

Närrischer Ausnahmezustand in Mainz und drumherum: In den kommenden Tagen werden wieder Hunderttausende auf den Beinen sein, um einmal im Jahr dem Alltag eine Narrenkappe aufzusetzen. Auch in Teilen der Pfalz und im nördlichen Rheinland-Pfalz sind "Rhoischnooke" oder Möhnen unterwegs. Den größten Zulauf aber erwartet wieder die Karnevalshochburg im Rheinknie.

Los geht es am Donnerstag, der vor allem am Mittelrhein und an der Mosel gefeiert wird. Aber auch in Mainz finde der "Weiberdonnerstag", wie er dort genannt werde, inzwischen immer mehr Zulauf, sagt Thomas Rück vom Mainzer Carneval-Verein (MCV). "Die Damen kommen in Kostümgruppen und wollen diesen Tag feiern. Bei uns werden weniger Schlipse abgeschnitten, aber dafür umso mehr gefeiert."

Treffpunkt ist in Mainz um 11.11 Uhr der Schillerplatz rund um den Fastnachtsbrunnen. Bis zum späten Nachmittag gibt es dort Live-Musik. Rück kündigt auch ein Männerballett an – "da geht es richtig ab". Anschließend verlagert sich das Geschehen am Abend in die Kneipen der Umgebung – oder auf die dann auch eröffnete Fastnachtsmesse zwischen Markt und Fischtorplatz.

Traditionelle Rekrutenvereidigung

Der Samstagnachmittag, ab 15.11 Uhr, gehört in Mainz der traditionellen Rekrutenvereidigung mit einem Umzug von der Peterskirche zum Marktplatz. Mit der Vereidigung der Rekruten, einem auf Prinz Carneval abgeleisteten Eid und dem Schwur unverbrüchlicher Treue zur Garde und zur Fastnacht werde militärisches Gehabe persifliert, erklären die Veranstalter.

Florian Sitte als Greta Thunberg bei der Generalprobe für "Mainz bleibt Mainz": Die ZDF-Sendung wird am 21. Februar ausgestrahlt. (Quelle: dpa/Andreas Arnold)Florian Sitte als Greta Thunberg bei der Generalprobe für "Mainz bleibt Mainz": Die ZDF-Sendung wird am 21. Februar ausgestrahlt. (Quelle: Andreas Arnold/dpa)

Am Sonntag folgt in Mainz von 11.11 Uhr an die "Parade der Garden" mit 24 Gruppen. Allein die Ranzengarde hat dazu 360 Teilnehmer angekündigt. Daran schließen sich der "Tanz auf der Lu", der Ludwigstraße im Stadtzentrum an. Anschließend gibt es wieder das "Guggemusik-Festival" mit Mainzer Gruppen – etwa 900 Guggemusiker aus der Schweiz und Süddeutschland waren schon am vergangenen Wochenende in Mainz. Auch gibt es am Sonntag Gelegenheit, die Motivwagen für den Rosenmontagszug in Ruhe zu betrachten.

Höhepunkt ist der Rosenmontagszug

Der Höhepunkt der Kampagne startet am Rosenmontag um 11.11 Uhr in der Mainzer Neustadt. In diesem Jahr wollen 9.483 Teilnehmer den sieben Kilometer langen Zugweg zurücklegen – gut 800 mehr als im vergangenen Jahr. Unter den 138 Zugnummern befinden sich Musikgruppen mit 2.139 Musikern – gut 100 mehr als 2018. Dafür sind nur noch halb so viele Reiter mit dabei – etwa 50 Reitpferde sowie 25 Zugpferde müssen die Strecke zurücklegen.

Der Mainzer Carneval-Verein erwartet rund 500.000 Menschen am Wegrand – mehr als doppelt so viele, wie Mainz Einwohner hat. Die müden Teilnehmer ziehen sich nach dem Umzug in die Feldlager ihrer Vereine und Garden zurück. Alle anderen feiern auf den Straßen und in den Kneipen weiter. Hotspots sind die Altstadt und der Schillerplatz mit der sich anschließenden Ludwigstraße.

Am Fastnachtsdienstag erfasst die Narren bereits etwas Abschiedswehmut. Eine Kappenfahrt mit Wagen der närrischen Korporationen beendet von 15.11 Uhr an die Straßenfastnacht in Mainz. Die diesjährige Kampagne begann am Neujahrsmorgen mit einem Umzug von mehr als 1.600 Gardisten und Musikern. Das Motto der aktuellen Kampagne steht im Zeichen der Herzlichkeit: "Humor ist Meenzer Lebensart, mit Herz und Toleranz gepaart."

1.700 Polizisten in Mainz im Einsatz

Damit sich Freude und Ausgelassenheit möglichst ungetrübt ausleben können, arbeiten Veranstalter, Stadt und Polizei eng zusammen. "Oberste Leitlinie für die Polizei ist, dass die Friedlichen auch friedlich feiern können und dass es eine positive Wahrnehmung des Rosenmontags über die Stadt hinaus gibt", sagt der Leiter der Polizeidirektion Mainz, Alban Ragg. Erstmals sollen bei geeignetem Wetter auch Drohnen eingesetzt werden, um den Behörden einen Überblick über die Verteilung der Menschenmassen und mögliche Probleme zu geben.

Bis Dienstag nächster Woche sind rund 3.700 Polizisten bei Fastnachtsveranstaltungen in Rheinland-Pfalz im Einsatz, davon allein 1.700 in Mainz. Sie richten ihr Augenmerk auch wieder besonders darauf, exzessivem Alkoholkonsum von Jugendlichen vorzubeugen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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