Sie sind hier: Home > Regional > Mainz >

Hubig: Nachfrage nach islamischem Religionsunterricht wächst

Mainz  

Hubig: Nachfrage nach islamischem Religionsunterricht wächst

01.04.2020, 08:21 Uhr | dpa

Hubig: Nachfrage nach islamischem Religionsunterricht wächst. Bildungsministerin Stefanie Hubig (SPD)

Stefanie Hubig (SPD), Bildungsministerin von Rheinland-Pfalz. Foto: Sonja Wurtscheid/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Die Nachfrage nach islamischem Religionsunterricht an rheinland-pfälzischen Schulen steigt nach Angaben von Bildungsministerin Stefanie Hubig (SPD). Im aktuellen Schuljahr seien vier Schulen dazugekommen mit einem solchen Angebot, sagte Hubig in einem Redaktionsgespräch der Deutschen Presse-Agentur in Mainz. Landesweit seien es damit 14 Grund- sowie sieben weiterführende Schulen. "Es wird tendenziell mehr, und das ist auch gut so", sagte die Ministerin. "Ein Religionsunterricht im Hinterzimmer ist keine Alternative."

Weil es noch keinen Vertrag des Landes Rheinland-Pfalz mit Islamverbänden gibt, werde derzeit bei einem bestehenden Elternwillen für islamischen Religionsunterricht nach Partnern vor Ort gesucht. Der Unterricht wird in Kooperation mit den lokalen muslimischen Ansprechpartnern auf Basis des staatlichen Lehrplans durchgeführt. Den Unterricht erteilen verbeamtete oder angestellte Lehrkräfte des Landes. "Wenn es mal eine Gesamtvereinbarung gibt, wird das einfacher, weil man dann landesweite Ansprechpartner hat."

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
10-Tages-Vorhersage

Ulla Popkenbonprix.deOTTOhappy-sizetchibo.deLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal