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Mainz: Neue Schäden – Sanierung der Deutschhaus-Fassade verzögert sich

Unerwartet hohe Schäden  

Sanierung der Deutschhaus-Fassade verzögert sich

02.06.2020, 10:18 Uhr | dpa

Mainz: Neue Schäden – Sanierung der Deutschhaus-Fassade verzögert sich . Die historische Fassade des Deutschhauses ist komplett eingerüstet: Die Fertigstellung wird sich um einige Monate verzögern. (Quelle: dpa/Andreas Arnold/Archiv)

Die historische Fassade des Deutschhauses ist komplett eingerüstet: Die Fertigstellung wird sich um einige Monate verzögern. (Quelle: Andreas Arnold/Archiv/dpa)

Das historische Mainzer Deutschhaus und Sitz des Landtags wird seit 2015 aufwendig restauriert. Jetzt tauchten neue Schäden auf. Das Projekt wird deshalb teurer als geplant und später fertig. 

Die Sanierung der Fassade des historischen Deutschhausgebäudes mit dem Landtag in Mainz dauert länger und wird teurer als geplant. Unter dem Anstrich sind unerwartet hohe Schäden zum Vorschein gekommen, wie SPD-Landtagspräsident Hendrik Hering bei einem Rundgang über die Baustelle berichtete.

Restaurator Roger Thamm dokumentiert die Arbeiten an der historischen Fassade des Deutschhauses: Der Sitz des Landtags Rheinland-Pfalz wird seit 2015 grundlegend saniert.  (Quelle: dpa/Andreas Arnold)Restaurator Roger Thamm dokumentiert die Arbeiten an der historischen Fassade des Deutschhauses: Der Sitz des Landtags Rheinland-Pfalz wird seit 2015 grundlegend saniert. (Quelle: Andreas Arnold/dpa)

Die vollständige Entkernung des historischen Gebäudes am Rhein hat zudem – trotz Ummantelung mit zwei Stahlgurten – auch noch einige Risse verursacht. Dazu kommen Ansprüche des Denkmalschutzes an die rötliche Sandsteinfassade von 1740. Eigentlich sollte die Sanierung im Mai fertig sein, jetzt wird es voraussichtlich August oder September.

Risse am Kopf der Atlas-Figur über dem Eingang des Deutschhauses: Die Figur zeigt den notwendigen Restaurierungsbedarf. (Quelle: dpa/Andreas Arnold)Risse am Kopf der Atlas-Figur über dem Eingang des Deutschhauses: Die Figur zeigt den notwendigen Restaurierungsbedarf. (Quelle: Andreas Arnold/dpa)

Von den 67 Millionen Euro, die die gesamte Sanierung des historischen Ensembles voraussichtlich kosten wird, entfallen etwa drei Millionen auf die Fassade – 1,2 Millionen Euro mehr als ursprünglich kalkuliert. "Dafür müssen nicht in zwei bis drei Jahren wieder Baugerüste aufgestellt werden", sagt Hering.

Insgesamt stiegen die geplanten Kosten bisher um sieben Millionen Euro. Der Einzug ist jetzt Ende des ersten Quartals 2021 geplant und nicht schon Ende 2020.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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