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Mainz setzt nach Krawallen in Frankfurt mehr Polizei ein

Nach Krawallen in Frankfurt  

Rheinland-Pfalz erhöht Polizeipräsenz – auch in Mainz

21.07.2020, 12:59 Uhr | dpa, t-online

Mainz setzt nach Krawallen in Frankfurt mehr Polizei ein.  (Quelle: imago images/Horst Galuschka)

Sicherheitskraft mit Bodycam (Symbolbild): In Mainz und anderen Großstädten sollen mehr Ordnungshüter eingesetzt werden (Quelle: Horst Galuschka/imago images)

Mainz will mehr Polizeipräsenz zeigen, um Ausschreitungen wie in Frankfurt zu verhindern. Jetzt sollen auch mehr Zivilpolizisten eingesetzt werden.

Um in Rheinland-Pfalz ähnliche Ausschreitungen gegen Polizisten wie in Stuttgart und Frankfurt zu verhindern, sind vom kommenden Wochenende an mehr Polizisten in den großen Städten unterwegs – nicht nur in Uniform, sondern auch in Zivil. Wie viele dies sein werden, hänge von der Lage ab, sagte die Sprecherin des Innenministeriums, Sonja Bräuer, am Dienstag in Mainz. Mehr Polizisten in Uniform seien bereits seit den Angriffen auf Polizisten in Stuttgart im Einsatz, jetzt kämen vor allem noch Kräfte in Zivil dazu. Neben Mainz wird auch in Koblenz, Trier, Ludwigshafen und Kaiserslautern mehr Polizei im Einsatz sein.

Weitere Maßnahmen gegen Gewaltexzesse

"Die Ordnungsämter treffen in enger Zusammenarbeit mit der Polizei erforderliche Maßnahmen, um gefährliche Menschenansammlungen und Gewaltexzesse im Vorfeld zu verhindern", sagte Bräuer. Dazu gehörten präventive Maßnahmen wie Alkoholverbote, Platzverweise und Betretungsverbote. "Ein besonderes Augenmerk liegt auf der deeskalierenden Kommunikation mit der Bevölkerung."

"Solche Bilder wie in Stuttgart oder Frankfurt sind erschreckend. In Rheinland-Pfalz ist bislang nichts Vergleichbares geschehen, auch wenn es bereits zu Flaschenwürfen gegen Beamte gekommen ist", sagte Innen-Staatssekretärin Nicole Steingaß. In einem kleineren Teil der Bevölkerung sei allerdings eine zunehmende Radikalisierung und Gewaltbereitschaft festzustellen, sagte die SPD-Politikerin. Um Polizeibeamte besser vor Gewalt zu schützen, habe die Landesregierung zahlreiche Maßnahmen ergriffen und etwa in die Schutz-Ausstattung investiert und sowie Bodycams und Taser (Distanz-Elektroimpulsgeräte) angeschafft.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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