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Mainz: Planung für Rathaus-Sanierung neu aufgestellt – zu hohe Kosten

Wegen gestiegener Kosten  

Planung für Sanierung des Mainzer Rathauses neu aufgestellt

08.09.2020, 12:53 Uhr | dpa

Mainz: Planung für Rathaus-Sanierung neu aufgestellt – zu hohe Kosten. Vor dem Mainzer Rathaus steht Alfaros Kunstwerk "Lebenskraft" (Quelle: dpa/Andreas Arnold/Archivbild)

Vor dem Mainzer Rathaus steht das Kunstwerk des spanischen Künstlers Andreu Alfaro "Lebenskraft": Das Rathaus soll saniert werden, doch die Arbeiten werden teurer als gedacht. (Quelle: Andreas Arnold/Archivbild/dpa)

Bereits vor zwei Jahren hat der Stadtrat der Sanierung des Mainzer Rathauses stattgegeben, gestartet wurde immer noch nicht. Stattdessen muss der Plan aufgrund zu hoher Kosten neu aufgestellt werden.

Zwei Jahre nach einem Stadtratsbeschluss für die Sanierung des Mainzer Rathauses muss die Stadt Mainz die ursprüngliche Planung wegen deutlich gestiegener Kosten neu aufstellen. Um die Kosten in Grenzen zu halten, seien Kompromisse beim Denkmalschutz notwendig, erläuterte Oberbürgermeister Michael Ebling (SPD) am Dienstag in Mainz. Außerdem werde dem Stadtrat vorgeschlagen, auf die zunächst angestrebte Einrichtung moderner Bürowelten und eines Bürgerforums zu verzichten.

Arbeiten könnten 2022 starten

"Der Auftrag von 2018 ist in diesem Umfang so nicht erfüllbar", sagte Ebling. Damals waren die Kosten mit 71,2 Millionen Euro beziffert worden. Wegen der allgemeinen Kostensteigerung und einer neuen Bewertung des Aufwands für den Denkmalschutz würde die Umsetzung der ursprünglichen Pläne jetzt gut 114 Millionen Euro kosten. Mit der Änderung der Planung sind nach Angaben Eblings nun Einsparungen von insgesamt 17 Millionen möglich: Das Gesamtbudget in der neuen Planung liegt mit einem Risikozuschlag von 20 Prozent bei 97,4 Millionen Euro. Der Stadtrat wird am 23. September gebeten, die Verwaltung damit zu beauftragen, so dass ein Bauauftrag vorbereitet werden kann.

Bereits vor der dann anstehenden Prüfung habe es Gespräche mit der Denkmalschutzbehörde gegeben, sagte Ebling. Das 1973 eröffnete Gebäude wurde von dem dänischen Architekten Arne Jacobsen (1902-1971) entworfen. Die Marmorfassade soll nach der neuen Planung nicht mit Naturstein, sondern über eine Keramiklösung nachgestaltet werden – allein damit ist nach Angaben der Stadt eine Einsparung von 2,2 Millionen Euro möglich. Bei einer Zustimmung des Stadtrats könnte 2021 die Ausschreibung für die Arbeiten beginnen, diese könnten dann 2022 starten.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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