Sie sind hier: Home > Regional > Mainz >

Mainz beim Angstgegner: "Leipzig muss unseren Atem spüren"

Mainz  

Mainz beim Angstgegner: "Leipzig muss unseren Atem spüren"

18.09.2020, 12:54 Uhr | dpa

Mainz beim Angstgegner: "Leipzig muss unseren Atem spüren". Achim Beierlorzer

Achim Beierlorzer steht im Stadion. Foto: Kai Pfaffenbach/reuters/Pool/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Nach zwei deftigen Pleiten gegen RB Leipzig in der Vorsaison verspricht der FSV Mainz 05 den Sachsen zum Bundesliga-Auftakt diesmal heftige Gegenwehr. "Wir müssen den Infight suchen. Leipzig muss unseren Atem spüren", forderte Sportvorstand Rouven Schröder vor der Partie vor 8500 Zuschauern am Sonntag (15.30 Uhr/Sky) beim Champions-League-Anwärter.

Die Rheinhessen hatten in der vergangenen Spielzeit unter Sandro Trainer Schwarz mit dem 0:8 in Leipzig die höchste Niederlage ihrer mehr als 30-Jährigen Erst- und Zweitligageschichte kassiert. Zuhause setzte es in der Rückrunde ein 0:5, das nur deshalb nicht zweistellig wurde, weil die Gäste im Abschluss ausgesprochen schludrig vorgingen.

"Wir haben etwas gutzumachen", sagte Chefcoach Achim Beierlorzer bei der Pressekonferenz am Freitag. Welchen Spielern der 52-Jährige dazu Gelegenheit geben will, verriet er nicht. Klar ist nur, dass Robin Zentner als alte und neue Nummer eins im Tor stehen wird. Neben den drei positiv auf Corona getesteten Profis fällt wegen einer Sehnenreizung lediglich der Südkoreaner Dong-wo Ji aus.

Auch wenn Leipzig in Timo Werner und Patrik Schick zwei seiner Topstürmer verloren hat: Dass die Aufgabe, die die Mainzer zu bewältigen haben, dadurch einfacher wird, glauben die FSV- Verantwortlichen nicht. "Natürlich fehlt Werner mir seiner wahnsinnigen Geschwindigkeit und Schick mit seiner Körperlichkeit und technischer Versiertheit", sagte Beierlorzer. "Aber wenn man sieht, dass im Pokalspiel gegen Nürnberg Poulsen, Forsberg und Kampl auf der Bank saßen, weiß man, dass die Abgänge kompensiert sind."

An der klaren Spielidee von RB, dem sicheren Passspiel und den temporeichen Aktionen in die Spitze aber habe sich nichts geändert. "Und vor allem das Angriffs- und Gegenpressing suchen ihresgleichen", warnte Beierlorzer.

Die beiden Ergebnisse der vergangenen Runde an sich seien schlimm genug gewesen, sagt der Mainzer Sportvorstand Rouven Schröder. "Wie wir die Spiele verloren haben, machte es noch schlimmer", sagte er und erinnerte damit an die resignative, mutlose Haltung, die sein Team jeweils nach einer gewissen Zeit an den Tag gelegt hatte. Und das soll sich auf keinen Fall wiederholen. "Ich erwarte von uns kein Zucker-Spiel, aber eines, in dem man uns ansieht, dass wir nicht zum Sightseeing gekommen sind", sagte Schröder.

Die Räume gegen die Mannschaft von Trainer Julian Nagelsmann zu verdichten und eine aggressive Zweikampfführung an den Tag zu legen, das forderte Beierlorzer. Dann hätten auch die technisch starken RB-Fußballer Mühe, ihre Stärken auszuspielen. Kompaktes Auftreten sei allerdings nicht das einzige Thema in diesem Aufeinandertreffen. "Wir wollen auch mit unserem Ballbesitz etwas anfangen", sagte der Coach - wohlwissend, dass seine Elf in dieser Statistik nicht die 50-Prozent-Marke knacken werde.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
10-Tages-Vorhersage

Ulla Popkentchibo.deOTTOmyToysbonprix.deLIDLBabistadouglas.deXXXLutz

shopping-portal