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Semesterstart in Corona-Krise: Rheinland-Pfalz will Digitalisierung und Abstand

Semesterstart in Corona-Krise  

Mainzer Bibliotheken führen Reservierungspflicht ein

05.10.2020, 12:44 Uhr | dpa

Semesterstart in Corona-Krise: Rheinland-Pfalz will Digitalisierung und Abstand. Studenten in einer Vorlesung an der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz: Die Uni setzt weiterhin auf Digitalisierung und Abstand. (Quelle: imago images/Michael Schick/Archivbild)

Studenten in einer Vorlesung an der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz: Die Uni setzt weiterhin auf Digitalisierung und Abstand. (Quelle: Michael Schick/Archivbild/imago images)

Zum Start des neuen Wintersemesters setzen Hochschulen in Rheinland-Pfalz weiterhin auf Online-Vorlesungen und begrenzte Anwesenheiten. In den Bibliotheken gilt eine Reservierungspflicht.

Das Wintersemester 2020/2021 steht weiterhin im Schatten der Corona-Pandemie. Die Bibliotheken an den Hochschulen in Rheinland-Pfalz sind zum Teil nur eingeschränkt zugänglich, die Mensen sollen – unter Auflagen – wieder öffnen oder haben bereits geöffnet. Andere Gebäude blieben geschlossen, teils wegen der baulichen Gegebenheiten, teils, weil hier Kontakte nur schwer nachzuverfolgen seien, hieß es von den Hochschulen. In Mainz gibt es beispielsweise mehr als 750 reservierungspflichtige Arbeitsplätze in den Bibliotheken.

Für die Hochschulen ergibt sich also ein Mix aus Präsenz- und Online-Veranstaltungen sowie Hybrid-Formaten. Besonders Erst- und Zweitsemester der Bachelor- und Masterstudiengänge sollten davon profitieren. Parallel dazu sollten sämtliche Vorlesungen und Seminare digitalisiert werden.

Skepsis an Studium in Isolation

Jannik Volk, Referent für Hochschulpolitik beim Allgemeinen Studierendenausschuss der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, begrüßte zwar den aktuellen Mix, meinte jedoch, die Online-Lehre könne Präsenzveranstaltungen nicht ersetzen. Das Online-Studium sei ein Studium auf Eigeninitiative in der Isolation und für einige mit einem größeren Mehraufwand und psychischen Belastungen verbunden. Besonders für Erstsemester sei die Präsenzlehre, wenn auch unter Auflagen, von besonderer Bedeutung, um Anschluss zu finden, neue Leute kennenzulernen und mit anderen Studierenden zu interagieren.

Die Vorlesungszeit soll am 2. November beginnen, etwa zwei Wochen später als üblich. An einigen Hochschulen für Angewandte Wissenschaften haben die Lehrveranstaltungen laut Wissenschaftsministerium bereits begonnen.

Um die Hochschulen zu unterstützen, hat das Land nach Angabe des Wissenschaftsministeriums in Mainz im zweiten Nachtragshaushalt 50 Millionen Euro zur Stärkung der Digitalisierung der Hochschulen eingeplant. Kurzfristig sollen davon weitere fünf Millionen Euro für Soforthilfemaßnahmen zur Verfügung gestellt werden, um das Wintersemester in hybrider Form sicherzustellen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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