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Umwelthilfe: Kritik an Diesel-Wagen der Landesregierung

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Umwelthilfe: Kritik an Diesel-Wagen der Landesregierung

11.11.2020, 11:48 Uhr | dpa

Umwelthilfe: Kritik an Diesel-Wagen der Landesregierung. Roger Lewentz

Roger Lewentz (SPD), Innenminister von Rheinland-Pfalz. Foto: Andreas Arnold/dpa/Archiv (Quelle: dpa)

Die Dienstwagenflotte der rheinland-pfälzischen Landesregierung ist nach Ansicht der Deutschen Umwelthilfe nicht umwelt- und klimafreundlich genug. In der am Mittwoch veröffentlichten Untersuchung wurden drei der zehn Minister-Karossen mit einem roten Ausrufezeichen gekennzeichnet. Sie haben demnach einen Dieselantrieb, der wegen der Abgase "nicht nur klimaschädlich, sondern auch extrem gesundheitsschädlich" sei.

Mit reinen Dieselfahrzeugen, die insbesondere wegen des Stickoxid-Ausstoßes in der Kritik stehen, sind demnach in Rheinland-Pfalz noch Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler, Innenminister Roger Lewentz (beide SPD) und Wirtschaftsminister Volker Wissing (FDP) unterwegs. Die anderen Minister haben demnach Dienstwagen mit Hybrid-Antrieb, die also wechselnd mit Strom oder Benzin fahren können.

Die Umwelthilfe stützt sich bei der Erhebung auf eigene Berechnungen und vergleicht unter anderem Kraftstoffart, Motorleistung und CO2-Ausstoß. Plug-in-Hybride können elektrisch oder als Verbrenner gefahren werden. Generell kritisieren Umweltschützer, dass viele - vor allem Dienstwagen - nur selten als E-Auto unterwegs sind. Um den CO2-Ausstoß für ein einzelnes Auto angeben zu können, müsste man aber über das exakte Fahrverhalten Bescheid wissen.

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